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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42
70174 Stuttgart
Deutschland

Fon +49.711.248 476-0
Fax +49.711.248 476-50
E-Mail: info(a)bwstiftung.de

www.bwstiftung.de

Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

1.Preis

Empty Bowls fpr Kenya

Gewerbliche Schule für Farbe und Gestaltung Stuttgart

Projektteam
17 Schülerinnen und Schüler des technischen BKI mit Unterstützung durch Auszubildende im Beruf des Gestalters für visuelles Marketing

Projektidee
Ausgehend von einem Zeitungsartikel über das große Flüchtlingslager in Dadaab (Kenia), haben wir uns überlegt, wie wir aktiv einen Beitrag zur Welthungerhilfe leisten können. Unsere Fachlehrerin Margrit Veigel hat uns von dem Hilfsprojekt „Empty Bowls“ berichtet, bei dem Keramiker aus den USA mit selbstgefertigten Keramikgefäßen Speisen und Getränke verkaufen und den Erlös an Bedürftige weitergeben.

Projektbeschreibung
Wir, 17 Schülerinnen und Schüler aus dem Technischen Berufskolleg I, haben uns zum Ziel gesetzt, einen kleinen Beitrag gegen den Hunger und die Not in unserer Welt zu leisten. In der schuleigenen Keramikwerkstatt stellten wir kleine Suppenschüsseln selbst her (mit dem Projekt-Logo am Innenboden). Weitere Klassen haben die Aktion unterstützt. Durch den Verkauf von Suppen und Getränken aus und mit selbstgefertigten Keramikgefäßen bei verschiedenen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit haben wir rund 700 € einnehmen können. Bei unseren Recherchen nach einem passenden Spendenziel konnten wir in Ulrich Werner Schulze einen echten Hungerhilfe-Experten kennen lernen. Er hat uns davon überzeugt, unsere kleine Hilfe direkt und unbürokratisch einem Waisenjungen in Kenia zukommen zu lassen. Dadurch kann sich dieser Junge, genannt „Junior“, das Schulgeld und die entsprechende Ausrüstung für das nächste Jahr leisten. Ein kleiner Schritt für die Flucht aus der Not, eine erste Perspektive für seine Zukunft, die durch eine beo-Platzierung unseres Projektes ein Stück weit mehr gesichert wäre.

2.Preis

Von Schülern für Schüler: Projekt Freiluftklassenzimmer

Kaufmännische Schule Offenburg

Projektteam
Organisation und Einreichung des Beitrags: SMV. Hilfe bei der Durchführung des Projekts: SMV- Mitglieder, Lehrer, Freiwillige, Hausmeister, manchmal Schulleiter.

Projektidee
Die Idee entstand, als sich an einem heißen Sommertag die Blicke der Schüler von der Tafel abwandten und sehnsüchtig nach draußen ins Freie wanderten. Bei einem Hüttenwochenende der SMV wurde das neue Schuljahr geplant – dabei nahm die Grundidee eines „Freiluftklassenzimmers“ Gestalt an. Zur Umsetzung der Idee konnten ein Teil des beo-Preisgeldes aus dem beo8 (2. Preis = 8.000 €) und weitere Sponsorengelder eingesetzt werden.

Projektbeschreibung
Die SMV hat selbstständig ein großes Projekt im Jahre 2012 durchgeführt. Es wurde ein Freiluftklassenzimmer geplant, gebaut und fertig gestellt. Schulleiter und Lehrer waren von der Idee sofort überzeugt und begeistert. Denn für den Unterricht bietet dieses Klassenzimmer an der frischen Luft vielfältige Möglichkeiten. Jeden Mittwochnachmittag trafen sich SMV-Mitglieder, Lehrer, Freiwillige, der Hausmeister und sogar der damalige Schulleiter, Herr Doll, an der Baustelle, um gemeinsam die Idee vom Lernen in der Natur realisieren zu können. Es war viel Arbeit, doch dank des großen Engagements profitiert die ganze Schule. Die Umsetzung ist gelungen und das Freiluftklassenzimmer wird im Sommer gerne genutzt. Der Zeitungsartikel in der Badischen Zeitung vom 15. Juni 2012 betonte die Besonderheit dieser Innovation. 

3. Preis

Fabulashion - eine märchenhafte Modenschau zugunsten des Kinderhospizes Sterntaler

Justus-von-Liebig-Schule Mannheim

Projektteam
Berufsschulklassen aus dem Textilbereich (Maßschneider/innen, Änderungsschneider/innen, Modeschneider/innen) und Klassen der Ein- und Zweijährigen Berufsfachschule Textiltechnik und Bekleidung

Projektidee
Dem Wunsch der Schülerinnen nach einem Schularten übergreifenden Modenschauprojekt wurde unter der Bedingung zugestimmt, dass dieses ein gesellschaftspolitisches oder soziales Thema aufgreifen soll. Die Schülerinnen schlugen vor, den Erlös der Modenschau an das Kinderhospiz Sterntaler zu spenden. Daraus ergab sich der Bezug zum Thema Märchen.

Projektbeschreibung
Die verschiedenen Textilklassen (Auszubildende der Berufsbilder Maßschneider/innen, Änderungsschneider/innen, Modeschneider/innen des Dualen Systems und Schülerinnen und Schüler der Ein- und Zweijährigen Berufsfachschulen Textiltechnik und Bekleidung) unserer Schule arbeiteten gemeinsam an einem Modenschauprojekt, das zum Ziel hatte, das regional arbeitende Kinderhospiz Sterntaler finanziell zu unterstützen. Wir haben „märchenhafte“ Modelle entworfen, geschneidert, angepasst, vorgeführt. Der Erlös in Höhe von 1.000 € aus der zum Abschluss des Projekts stattfindenden Modenschau wurde am 19.07.2011 dem Kinderhospiz übergeben. Das Projekt förderte die Entwicklung von Handlungskompetenz. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Aufgabe von Ehrenämtern und gesellschaftspolitischem bzw. sozialem Engagement fand statt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, damit Schüler künftig bereit sind, soziale Verantwortung zu übernehmen. Die Schülerin Aylin Aksu wurde während des Projektes durch den SWR begleitet, um einen Bericht in der Landesschau Baden-Württemberg zu senden. Viele Menschen konnten über unser Projekt auf die wichtige Arbeit des Kinderhospizes aufmerksam gemacht werden (mehrere Artikel in der Presse, Internetveröffentlichung, Fernsehen).

Lobende Anerkennung

Rock for Africa - Ein Team. Ein Weg. Ein Ziel.

Ludwig-Erhard-Schule Kaufm. Schule Sigmaringen

Projektteam
SMV und Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten im Projektteam („beo-Team“)

Projektidee
Der Afrika-Tag ist elementarer Bestandteil unserer Schulkultur. Von 2007 bis 2011 wurde an der Ludwig-Erhard-Schule jährlich ein Afrika-Tag unter der Leitung von Lehrkräften organisiert. 2012 sollte nun alles anders werden: Die Organisation des Afrika-Tages wurde in die Hände der SMV gelegt. Auslöser für unsere beo-Beteiligung war die beo-Vorstellung von Herrn Möbius bei einer SMV-Tagung am 15.11.2012.

Projektbeschreibung
16 Schülerinnen und Schüler meldeten sich ins beo-Team zur Organisation des Afrika-Tags. Die zeitliche Straffung unseres Projekts und unser großes Engagement führte zu einer enormen Eigendynamik, die sich auf uns alle übertrug. Nur mittels der Kommunikationsplattform facebook war es möglich, das Projekt in drei Wochen realisieren zu können. In dieser kurzen Zeit mussten alle Aktionen von der Idee bis zur Veranstaltung geplant und durchgeführt werden. Die durchschnittlichen Spendeneinnahmen der letzten Jahre – von 800 bis 1.800 € - konnten in diesem Jahr mit ca. 2.000 € getoppt werden. Obwohl die Spenden nach Südafrika gehen, stand der Tag unter dem Motto „Südamerika“, nachdem im letzten Jahr Asien das Thema gewesen war. Fazit: „Unser Projekt war bezüglich unserer Zielsetzung ein voller Erfolg...“ Ein Pressebericht in der Schwäbischen Zeitung bestätigte uns dies.

Lobende Anerkennung

Sieben Boote für Senegal

Gewerbliche Schulen Lahr

Projektteam
Schüler des BEJ (Berufseinstiegsjahrs) und Schülerinnen und Schüler der Technikerschule, Fachrichtung Maschinentechnik ; Unterstützung durch externe Experten

Projektidee
Im Rahmen der Technikerausbildung wird jedes Jahr ein einfaches handwerkliches Projekt durchgeführt, damit die Schülerinnen und Schüler erleben, wie mit einfachsten Materialien und Werkzeugen hochwertige Produkte hergestellt werden können. In diesem Jahr sollte das Jahresprojekt mit sozialem Erleben (Teamarbeit mit Schülerinnen und Schüler des BEJ) und mit einer karitativen Komponente kombiniert werden (Spenden an MBossKaolack.e.V. – Entwicklungshilfe).

Projektbeschreibung
„Sieben Boote für Senegal“ ist ein schulartübergreifendes Bootsbauprojekt, an dem 22 Schülerinnen und Schüler des Berufseinstiegsjahrs und der Technikerschule (Fachrichtung Maschinentechnik) teilnahmen. In vier Tagen wurden sieben Lake-Caddo-Boote gebaut. Dabei kooperierten wir, die projektbetreuenden Lehrer, mit den Bootsbauexperten Themas Grögler und Franz-Josef Huber vom Waldhaus Freiburg. Die Finanzierung erfolgte über Patenschaften der Kolleginnen und Kollegen, private Spenden, die SMV, den Förderverein der Schule und durch Sponsoren. Der Erlös aus dem innerschulischen „Verleih“ der Boote kommt dem Entwicklungshilfe-Verein MBossKaolack e.V. zugute, der in Senegal vorwiegend Schulen unterstützt. Daher der Projektname „Sieben Boote für Senegal“. Das Projekt brachte neben dem sozialen Engagement für Schulen in Senegal einen großen Gewinn für die Schulgemeinschaft. Das Bootsbauprojekt zieht Kreise – die ganze Schule ist „mit im Boot“. Die Resonanz in der medialen Öffentlichkeit zu unserem Projekt war beachtlich. 

Lobende Anerkennung

LustgARTen - Ort der Begegnung

Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule Freiburg im Breisgau

Projektteam
Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schularten der vier beruflichen Schulen rund um den Eschholzpark in Freiburg

Projektidee
Rund um den Eschholzpark in Freiburg befinden sich vier berufliche Schulen (Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule, Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Edith-Stein-Schule, Max-Weber-Schule) mit 12.000 Schülerinnen und Schülern. Die Vision eines gemeinsamen Campus rund um den Eschholzpark wurde im Projekt LustgARTen - unserer Meinung nach - in hervorragender Weise umgesetzt.

Projektbeschreibung
36 Schülerinnen und Schüler aus den vier beruflichen Schulen rund um den gemeinsamen Park konnten in Kooperation mit dem Verein „Kubus³ e.V.“ an einem gemeinsamen Kunstprojekt zum Thema „Garten als Ort der Begegnung“ teilnehmen. Sie konnten frei wählen, ob sie sich bildhauerisch, skulptural als auch musikalisch oder darstellerisch mit dem Thema „LustgARTen“ beschäftigen wollten. Die Ergebnisse aller drei Projekte flossen in einer Gesamtpräsentation im Eschholzpark als Skulpturen-Musik-Text-Performance zusammen. Ein schulartenübergreifendes Projekt mit fast 40 Schülerinnen und Schülern aus allen vier beruflichen Schulen rund um den Eschholzpark hatte es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegeben. Kontakte und Netzwerke verschiedener beruflicher Schulen konnten durch gemeinsames künstlerisches Schaffen entstehen. Infrastrukturen konnten gemeinsam genutzt und nachhaltige schulische Vernetzungen geschaffen werden. Ein ausführlicher Artikel in der Badischen-Zeitung würdigt die Besonderheit dieses Projekts.