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Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
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Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

     

Die Studie „Mobiles Baden-Württemberg – Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität“ wurde am 13. November 2017 im Bürger- und Medienzentrum des Landtags Baden-Württemberg der Presse und interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Hier finden Sie die dazugehörige Presseinformation.

Es steht außer Frage und ist politischer und gesellschaftlicher Konsens: Mobilität ist unabdingbare Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Erwerbstätigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand. Gleichzeitig verursacht unser heutiges Verkehrssystem und Mobilitätsverhalten aber erhebliche Belastungen für Mensch, Umwelt und Klima, die oft das erträgliche und angesichts der globalen Klimaerwärmung das ethisch legitime Ausmaß überschreiten.

Auf Anregung und in Kooperation mit dem BUND-Landesverband Baden-Württemberg hat die Baden-Württemberg Stiftung im Mai 2015 die Studie "Mobiles Baden-Württemberg - Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität" ausgeschrieben. Diese Studie zu den Perspektiven einer nachhaltigen Mobilität hat das Ziel, gemeinsam mit relevanten gesellschaftlichen Akteuren die Zukunft der Mobilität sowie des Verkehrssystems und Verkehrssektors in Baden-Württemberg prospektiv zu analysieren und anschließend in einem breit angelegten gesellschaftlichen Dialog zur Diskussion zu stellen.

Es geht dabei insbesondere um die Frage, wie das Mobilitäts- und Verkehrssystem künftig gestaltet sein kann und sollte, um die im gesellschaftlichen und politischen Konsens beschlossenen globalen, nationalen und regionalen Klimaschutz-, Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsziele in Baden-Württemberg zu erreichen.

Wie könnte zukünftige Mobilität aussehen, die nachhaltig, klimafreundlich und umweltverträglich ist, die soziale Verwerfungen vermeidet und ein gutes Leben in Baden-Württemberg ermöglicht? Wie kann im Hinblick auf unsere Mobilität Zukunftsfähigkeit hergestellt werden, das heißt ein Mobilitätssystem, das nicht auf Substanzverzehr angewiesen ist und global eine faire Nutzung knapper Ressourcen gewährleistet? Und welchen Beitrag kann und muss hierzu die Automobilindustrie in Baden-Württemberg leisten?

Den Ausschreibungstext finden Sie hier.

Die zum Stichtag am 24. Juli 2015 eingereichten, von 17 wissenschaftlichen Einrichtungen erarbeiteten, sechs Projektkonzepte wurden im September 2015 durch ein unabhängiges Expertengremium begutachtet.

Nach Abwägung aller Kriterien fiel die Entscheidung für die Projektkonzeption von Öko-Institut, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, IMU-Institut und Institut für sozial-ökologische Forschung. Diese Einrichtungen bearbeiten die Studie in interdisziplinärer und institutionenübergreifender Zusammenarbeit. Die Studie wird am Montag, den 13.11.2017 im Bürger- und Medienzentrum des Landtags Baden-Württemberg der Presse und interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Ziel des Vorhabens „Mobiles Baden-Württemberg – Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität“ ist es, mögliche Transformationspfade und die zugrundeliegenden Weichenstellungen und Maßnahmen für den Mobilitätsbereich und die davon betroffenen Wirtschaftszweige zu identifizieren und zu beschreiben, die die Erreichung zentraler, im gesellschaftlichen Konsens definierter Nachhaltigkeitsziele gewährleisten und sicherstellen. Mittels wissenschaftlich fundierter Szenarioanalysen und anhand von geeigneten Indikatoren werden diese Transformationspfade analysiert.

Eine schematische Darstellung des Studiendesigns und der Arbeitspakete finden Sie hier.

Zur Begleitung der Studie ist ein wissenschaftlicher Projektbeirat eingerichtet worden, in dem Expertinnen und Experten der Bereiche Verkehrswissenschaft, Umweltwissenschaft, Raumplanung, Automobilwirtschaft, Makroökonomie, Soziologie und Politikwissenschaft vertreten sind. Damit wird sichergestellt, dass das Thema "Nachhaltige Mobilität" in all seinen Facetten umfassend und ausgewogen behandelt wird und Arbeitsweise, Methodenwahl und Schwerpunktsetzung wissenschaftlichen Standards genügen.

Wissenschaftlicher Beirat:

Prof. Dr. Udo Becker, TU Dresden, Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr
Dr. Weert Canzler, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Dr. Katrin Dziekan, Umweltbundesamt
Christoph Erdmenger, Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg
Dr. Martin Held, Evangelische Akademie Tutzing
Dr. Michael Kopatz, Wuppertal Institut
Prof. Dr. Rudi Kurz, Hochschule Pforzheim, Fakultät für Wirtschaft und Recht
Prof. Dr. Heiner Monheim, Raumkom – Institut für Raumentwicklung und Kommunikation
Prof. Dr. Stefan Reindl, Hochschule Nürtingen-Geislingen, Institut für Automobilwirtschaft
Dr. Ingo Wolf, FU Berlin, Institut Futur
Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Einen zentralen Baustein des Projekts bildeten 19 sogenannte Stakeholder, die über drei Workshops in die Szenariokonzeption und -diskussion eingebunden wurden.

Stakeholderkreis:

ADFC Baden-Württemberg
BUNDjugend BW
Daimler AG
Deutsche Bahn AG
DGB
ElringKlinger AG
e-mobil BW GmbH
flinc GmbH
IBM Telematics Solutions
IG Metall Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)
Landesverband f. Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung
NVBW - Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH
Porsche AG
Robert Bosch GmbH
th-inc GmbH
VCD Baden-Württemberg
Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH
Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar GmbH

 

Projektbearbeiter:

Öko-Institut: Florian Hacker, Dr. Wiebke Zimmer, Peter Kasten, Ruth Blanck, Dirk Arne Heyen

Fraunhofer IAO: Florian Hermann, Andrej Cacilo, Thomas Ernst

IMU Institut GmbH: Dr. Jürgen Dispan, Sylvia Stieler

ISOE: Dr. Konrad Götz und Dr. Jutta Deffner

 

Projektdienstleister:

Klaus Amler
Mobility, Ecology, Economy
Konzepte, Projekte und Management
Dettenhäuserstr. 17B
70597 Stuttgart

Mail: amlerix@web.de

 

Steuergruppe:

BUND - Landesverband Baden-Württemberg
Sylvia Pilarsky-Grosch, Stefan Flaig und Jobst Kraus

Baden-Württemberg Stiftung
Dr. Andreas Weber, Dr. Simone Plahuta und Daniel Voith