Was macht für Sie den Empowerment-Tag so besonders und wichtig?
Frauen zu ermutigen, für sich und ihre Fähigkeiten einstehen zu können, darauf liegt der Fokus. Die Teilnehmerinnen beeindrucken mich jedes Mal. Viele sind Doktorandinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen, Studentinnen. Ihr beruflicher, familiärer und sozialer Hintergrund sowie ihre Ziele sind ganz vielfältig. Doch fast alle eint, dass sie sich ihrer Stärken oft nicht bewusst sind. Hier setzen wir an: Einen Tag lang erhalten die Teilnehmerinnen in Workshops Impulse und Tipps für ihre Karriere. Gerade weil Frauen in der Wissenschaft und Wirtschaft in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert sind, finde ich solche geschützten Räume so wichtig. Viele orientieren sich gern an anderen Frauen. Der Empowerment-Tag bietet eine Chance, neue Vorbilder zu finden, sich zu vernetzen und gegenseitig zu inspirieren.