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    Netzwerktreffen

    Impressionen des Netzwerktreffens am 20. März in Freiburg

Das Netzwerk Bildungsforschung (NeBf) hat sich seit seinem Start zu einer wissenschaftlichen interdisziplinären Struktur in Baden-Württemberg entwickelt. Es wurde von der Baden-Württemberg Stiftung im Jahr 2011 auf den Weg gebracht. Über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen und Standorte bearbeiten gemeinsam Themen der empirischen Bildungsforschung zu den Übergängen in die berufliche Bildung und den Beruf. An der Universität Tübingen ist ein Netzwerkbüro zur wissenschaftlichen und organisatorischen Koordination angesiedelt. Prof. Ulrich Trautwein ist als Netzwerksprecher mit der wissenschaftlichen Leitung des Netzwerks Bildungsforschung beauftragt.

Das Programm Netzwerk Bildungsforschung schließt an das von 2007 bis 2011 durchgeführte Programm Bildungsforschung der Baden-Württemberg Stiftung an.

 

Gemeinsamer Forschungsschwerpunkt des Netzwerks Bildungsforschung ist der Bereich der Übergänge in die berufliche Bildung und den Beruf. Im Programm werden insgesamt 16 Forschungsprojekte finanziert. Neun Projekte davon werden über drei Jahre durchgeführt. Sieben weitere Projekte sind über einen kürzeren Zeitraum angelegt, sie werden von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern geleitet. Die Forschungsarbeiten befassen sich mit verschiedenen Aspekten des Themenfeldes: 

- Einfluss sozialer, schulischer und außerschulischer Kontextfaktoren auf den Bildungsverlauf
- Entwicklung und Relevanz spezifischer Kompetenzen für den schulischen und den Ausbildungserfolg
- Wirkung pädagogischer Interventionen und Institutionen im Übergangssystem
- Bedeutung von Basis- und Fachkompetenzen beim Übergangs- und Ausbildungserfolg,
- Auswirkungen von Life Skills für den Erfolg an der ersten Schwelle
- Auswahlprozesse bei der Lehrstellenvergabe
- Interventionsmaßnahmen zur Förderung lernschwacher Auszubildender
- Relevanz des pädagogisch-psychologischen Wissens von  Lehrkräften im berufsbildenden Bereich.

Im Rahmen der „Machbarkeitsstudie für das Baden-Württemberg Panel“ werden außerdem die Eckpunkte einer Large-Scale-Panel-Studie erarbeitet, für die aktuell ergänzende Finanzierungsmöglichkeiten eruiert werden. Das Netzwerk strebt an, langfristig eine verlässliche und aussagekräftige Datenbasis für die aktuelle bildungspolitische Diskussion in Form eines „Baden-Württemberg Panels“ zu generieren. Bereits vorhandene Daten sollen dabei berücksichtigt und genutzt werden.

Eine Liste der im Programm Netzwerk Bildungsforschung finanzierten Projekte ist zum Download hier eingestellt.

Prof. Ulrich Trautwein (Universität Tübingen) ist als Netzwerksprecher mit der wissenschaftlichen Leitung des Netzwerks Bildungsforschung beauftragt. Untersützt wird er von einem Netzwerkleitungstem.

In der ersten Phase der Programmlaufzeit (2012-2016) waren im Netzwerkteam vertreten: Prof. Bernd Fitzenberger (ZEW Mannheim/ Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart) und Prof. Beatrice Rammstedt (GESIS Mannheim).

In der zweiten Phase der Programmlaufzeit (ab 2016) sind im Netzwerkteam vertreten: Prof. Dr. Holger Bonin (ZEW Mannheim), Prof. Dr. Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart), Prof. Dr. Katja Scharenberg (PH Freiburg), Prof. Dr. Jürgen Seifried Universität Mannheim).

Ein an der Universität Tübingen angesiedeltes Netzwerkbüro hat die wissenschaftliche und organisatorische Koordination des Netzwerks inne.

Das Netzwerkbüro ist für die wissenschaftliche und organisatorische Koordination des Netzwerks Bildungsforschung zuständig. Ansprechparterinnen sind:

Dr. Isabelle Häfner  07071/29 76532
Simone Oechslen M.A. 07071/29 76082

Institut für Erziehungswissenschaft
Abteilung Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie
Europastraße 6
72072 Tübingen
Fax 07071/29-5371
E-Mail nebf@ife.uni-tuebingen.de

Wesentliche Merkmale des NeBf sind neben der Forschung die gemeinsame Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, z.B. durch lab-visits und Nachwuchstagungen und auch seine Offenheit für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Umfeld der Thematik arbeiten. Daher werden sukzessive weitere Forschungsprojekte aufgenommen, die sich als assoziierte Projekte dem Netzwerk anschließen können. Voraussetzung für die Assoziierung eines Forschungsprojektes ist neben der inhaltlichen Nähe und Relevanz für das Netzwerk eine aktive Mitarbeit z.B. durch die Präsentation der Projekte an den Netzwerktreffen. Die Auswahl erfolgt auf Basis der Einschätzungen und Empfehlungen des Netzwerkteams durch die Baden-Württemberg Stiftung.

Assoziierte Projekte werden nicht durch das Programm Netzwerk Bildungsforschung finanziert, haben aber die Möglichkeit, für Veranstaltungen und Tagungen finanzielle Mittel zu beantragen. Durch die Assoziierung an das Netzwerk profitieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zudem von den Kooperationsmöglichkeiten, dem Informationsaustausch und der Nachwuchsförderung. Eine Liste der assoziierten Projekte ist zum Download hier eingestellt.

Das Netzwerk Bildungsforschung lädt in der Regel einmal jährlich zu einem Netzwerktreffen ein, um die Kooperationen zu stärken, über den Fortschritt in den Forschungsprojekten zu informieren und sich über aktuelle und zukünftige Aufgaben und Perspektiven im Netzwerk auszutauschen.

Im Herbst 2015 ist die Broschüre „Das Netzwerk Bildungsforschung der Baden-Württemberg Stiftung – Praxisrelevante Forschung zum Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf “ erschienen. Darin werden neben den 15 durch die Baden-Württemberg Stiftung finanzierten Forschungsprojekte auch alle mit dem Programm assoziierten Projekte mit dem aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeiten vorgestellt. Die Broschüre gibt einen umfassenden Überblick über das Netzwerk Bildungsforschung in seiner Interdisziplinarität und Praxisorientierung. Gleichzeitig werden erste Ergebnisse aus den Forschungsarbeiten veröffentlicht.

 

 

Aus den Projekten des Netzwerks Bildungsforschung wurden weitere Materialien und Publikationen bisher veröffentlicht:

•    Im Projekt Förderung lernschwacher Auszubildender im Berufsfeld Metalltechnik (FlAM) hat Prof. Dr. Bernd Zinn gemeinsam mit seinem Forscherteam am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Stuttgart ein berufsbe-zogenes Strategietraining für das Berufsfeld Metalltechnik entwickelt. Dieses Strategietraining hat sich in der wissenschaftlichen Erprobung als wirksame Unterstützung für die Entwicklung der metalltechnischen Fachkompetenz bei Auszubildenden in den Berufen Metallbauer/in und Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erwiesen. In enger Zusammenarbeit mit Berufsschullehrkräften sind aus den Ergebnissen dieser Erprobung Handreichungen entstanden, die in der Unterrichtspraxis an beruflichen Schulen eingesetzt werden können. Die Handreichungen zu diesem Strategietraining umfassen ein Begleitheft für Lehrkräfte und acht Modulhefte für Schülerinnen und Schüler, sowie umfangreiches Übungsmaterial. Eine Zusammenfassung ist einer Daten-CD bereitgestellt. Die Handreichungen stehen zum hier zum Download zur Verfügung.

•    Das Forscherteam um Prof. Dr. Albert Scherr am Institut für Soziologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg untersuchte im Projekt Auswahlprozesse bei der Lehrstellenvergabe, welche Prozesse und Mechanismen zum Tragen kommen, wenn Personalverantwortliche in Betrieben über die Einstellung von Auszubildenden entscheiden. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Frage, ob und wie es in diesem Zusammenhang zu Diskriminierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund kommt. Die Ergebnisse aus diesem Projekt sind unter dem Titel „Diskriminierung in der beruflichen Bildung“ im VS Springer Verlag veröffentlicht.

 


Hier finden Sie Kurzinformationen zu den Forschungsthemen, der Arbeitsweise, zur Netzwerkleitung und zur Koordination des Netzwerks Bildungsforschung.

Das Landesinstitut für Schulentwicklung ist mit der Programmträgerschaft im Netzwerk Bildungsforschung beauftragt:

Landesinstitut für Schulentwicklung
Prof. Reinhard Bayer
Heilbronner Straße 172
70191 Stuttgart
Tel. +49 (0)711 6642-3300
Fax +49 (0)711 6642-3099
reinhard.bayer@ls.kv.bwl.de
www.ls-bw.de

Im Rahmen des Programms lud die Baden-Württemberg Stiftung am 25.02.2016 zu einer öffentlichen Veranstaltung "Praxisrelevante Forschung zu den Übergängen in Ausbildung, Studium und Beruf" nach Stuttgart ein. Prof. Dr. Heike Solga, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, hat zu diesem Thema in einem Vortrag gesprochen. Die Veranstaltung hat fast 80 Gästern Einblick in die Arbeit des Netzwerks Bildungsforschung der zurückliegenden drei Jahre sowie den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Übergänge in Ausbildung, Studium und Beruf generell gegeben. Gleichzeitig stellte sie den Auftakt zur neuen Phase des Programms dar, das aktuell neu ausgeschrieben ist. Programm 25.02.2016.

Weitere Informationen zum Netzwerk Bildungsforschung finden Sie auf der Website des Programms.