Nutzung des Internet Explorers 6/7/8

Sie nutzen eine alte Version des Internet Explorers, die leider nicht mehr unterstützt wird. Bitte verwenden Sie einen aktuellen Browser. Falls Ihnen die Rechte hierfür fehlen, können Sie Ihren Internet Explorer auch um Google Chrome Frame erweitern. Die Erweiterung ermöglicht Ihnen die Darstellung von Webseiten, die den Internet Explorer nicht mehr unterstützen. Der Download ist hier möglich.


Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42
70174 Stuttgart
Deutschland

Fon +49.711.248 476-0
Fax +49.711.248 476-50
E-Mail: info(a)bwstiftung.de

www.bwstiftung.de

Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Zur Förderung des Transfers von KI-Forschungsergebnissen wird ein Programm zur Unterstützung entsprechender Gründungsaktivitäten an oder im Umfeld von Hochschulen in Baden-Württemberg aufgelegt. Durch das Programm sollen insbesondere geeignete Beratungs-, Qualifizierungs- oder Coaching-Angebote aufgebaut und bereitgestellt werden. In einer KI-Werkstatt sollen Gründungswillige in der unternehmerischen Umsetzung unterstützt werden und Ideen (weiter-) entwickeln.

Das Programm startet voraussichtlich im Spätsommer/Herbst 2020.

Zielsetzung:

Was wollen wir mit unserem Programm einer „KI-Werkstatt“ erreichen?

  • Personen, die im KI-Bereich Ideen haben, animieren, unternehmerisch tätig zu werden – mit Bildungsangeboten, die sie in der unternehmerischen Tätigkeit unterstützen
  • Zu mehr Gründungsaktivitäten/Start-ups im KI-Bereich ermutigen
  • Vernetzung von Gründungswilligen, KI-Experten und weiteren aktiven Personen auf diesem Gebiet

Zielgruppe:

Die entstehende „KI-Werkstatt“ unterstützt sowohl Gründungswillige, als auch Personen, die ein KI-Unternehmen gegründet haben und sich in der Umsetzungen kurz nach ihrer Gründung befinden.

    Vorgesehene Inhalte:

    Die von der „KI-Werkstatt“ unterstützten Teilnehmenden erhalten Seminare und Schulungen, unter anderem zur Businessplanerstellung, zielgerichteten Einsetzung von Präsentationen und Handhabung von Elevator Pitches. Methodischer Input wird durch Fachexperten vermittelt. Im Rahmen von eigens für die Teilnehmenden der „KI-Werkstatt“ ausgerichteten Events (z.B. Pitches, Matching von Industrie und Start-ups, Veranstaltungsreihen) können die erlernten Methoden eingesetzt werden und die Teilnehmenden erhalten so den Kontakt zur Industrie, durch den sie ihre Problemfelder in der Praxis eruieren und die Anwendbarkeit prüfen können. Durch erfolgreiches Matching von Industrie und Start-ups, erlangen die Start-ups die Möglichkeit, ihre Idee und Umsetzung einem Realitätscheck zu unterziehen und die Unternehmen (v.a. Mittelstand) erhalten im Gegenzug die Möglichkeit ihre Probleme an motivierte, innovative Start-ups zu adressieren und gemeinsam mit ihnen lösungsorientiert weiterzuarbeiten. KI-Experten stehen den Teilnehmenden mit fachspezifischem Input bei ihren Umsetzungen beratend zur Seite.

    Ergänzend soll ein Netzwerk geschaffen werden, in dem sich Gründungswillige, (Gründungs-) Partner, Start-ups, KI-Experten und „Entrepreneurs/Executives in residence“ als Berater gegenseitig unterstützen und miteinander weiterentwickeln.

    Im Einzelnen soll die „KI-Werkstatt“ folgende drei Qualifizierungsformate anbieten:

    1. Mentoring

    Gründungswillige sollen in der „KI-Werkstatt“ eine Anlaufstelle finden, in der sie bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee qualifiziert beraten und begleitet werden. Die Start-ups werden individuell nach ihren Bedürfnissen und Problemstellungen von erfahrenen Coaches begleitet.

    Das Mentoring umfasst die Vermittlung von gründungsrelevantem Wissen: Wie baue ich ein Start-up auf? Welche rechtlichen Grundlagen müssen bei einer Existenzgründung beachtet werden? Wo finde ich qualifizierte Mitstreiter für die Umsetzung einer Idee? Wie leite ich Personal und das neue Unternehmen? Wo finde ich geeignete Finanzierungsmöglichkeiten?

    Zum anderen wird auch ein fachliches Mentoring angeboten. Den Start-ups steht ein sich stetig erweiterndes Netzwerk an KI-Experten aus BW/Deutschland und aller Welt zur Verfügung. KI-Experten sollen bei fachthematischen Problemen gezielt unterstützen und stehen den Teilnehmenden mit fachspezifischem Input bei ihren Umsetzungen beratend zur Seite.

    An diese Beratungsformate können auch „Train the Trainer“ Konzepte angeschlossen werden.

    2. Qualifizierung

    In Workshops und Seminaren werden den Gründungswilligen und Start-ups in der ersten Gründungsphase relevante Inhalte vermittelt, die sie dazu befähigen ihre Idee erfolgreich auf den Markt zu bringen. Dazu gehören Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der Soft-Skills, unter anderem Rhetorik und Kommunikation (z.B. Präsentationen und Elevator Pitches). In den Gründungsseminaren werden Themen wie Businessplanerstellung, Buchhaltung, Steuern, Versicherung für Existenzgründer, Marketing und Vertrieb, Organisation/Personal, Rechtsformen und Vertragsrecht sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten behandelt.

    3. Realitätscheck

    Für die Teilnehmenden der „KI-Werkstatt“ werden Events ausgerichtet, mit dem Ziel die Start-ups mit etablierten Unternehmen zu vernetzen.

    Durch erfolgreiches Matching von – vor allem mittelständischer – Industrie und Start-ups erlangen die Start-ups die Möglichkeit ihre Idee und Umsetzung einem Realitätscheck zu unterziehen. Die (mittelständischen) Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Probleme an motivierte, innovative Start-ups zu adressieren und gemeinsam mit ihnen lösungsorientiert weiterzuarbeiten.

    Im Gegensatz zum Prinzip des Matchings, bei dem Unternehmen ihre Probleme aus dem Arbeitsalltag an die Start-ups herantragen können, tragen die Start-ups ihre Ideen beim Pitching einem interessierten Publikum vor und müssen mit ihrer Idee überzeugen.