Nutzung des Internet Explorers 6/7/8

Sie nutzen eine alte Version des Internet Explorers, die leider nicht mehr unterstützt wird. Bitte verwenden Sie einen aktuellen Browser. Falls Ihnen die Rechte hierfür fehlen, können Sie Ihren Internet Explorer auch um Google Chrome Frame erweitern. Die Erweiterung ermöglicht Ihnen die Darstellung von Webseiten, die den Internet Explorer nicht mehr unterstützen. Der Download ist hier möglich.


Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42
70174 Stuttgart
Deutschland

Fon +49.711.248 476-0
Fax +49.711.248 476-50
E-Mail: info(a)bwstiftung.de

www.bwstiftung.de

Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

     

     

Baden-Württemberg kann auf eine lange Tradition der Zuwanderung von Menschen zurückblicken. Die Ursachen von Zuwanderung waren dabei sehr unterschiedlich. Es gab Flüchtlings- und Vertriebenenströme nach dem Zweiten Weltkrieg, Gastarbeiterzuwanderung sowie Arbeitskräftezuwanderung aus anderen Teilen Deutschlands, die Zuwanderung von Spätaussiedlern sowie Flucht vor Bürgerkriegen, Verfolgung oder anderen humanitären Katastrophen. Die Bevölkerung von Baden-Württemberg ist vielfältig, sie setzt sich u.a. aus Einheimischen mit und ohne Migrationsgeschichte und neu Zugewanderten, Staatsbürgern und Ausländern, Angehörigen unterschiedlicher religiöser Glaubensrichtungen sowie der Minderheit der Sinti und Roma zusammen. Unter den deutschen Flächenländern weist Baden-Württemberg den größten Migrantenanteil aus. In den größeren Städten sind die Nachkommen der Zugewanderten bei Kindern und Jugendlichen längst keine kleine Minderheit mehr. Aus dieser Vielfalt ergeben sich für das Land vielfältige Chancen, aber auch Herausforderungen.

Die Baden-Württemberg Stiftung initiiert seit 2012 unter dem Motto „Vielfalt gefällt!“ Programme, die verstärkt die Chancen der sozialen und kulturellen Vielfalt in einer Gesellschaft in den Fokus rücken. In der ersten Programmphase (2012 bis 2016) wurde zunächst allgemein die Förderung von Integrationsprozessen in der Migrationsgesellschaft thematisiert. Von 2016 bis 2020 war das Programm auf die Verbesserung der Teilhabe und Integration von Geflüchteten ausgerichtet.  

Das neue Programm Vielfalt gefällt! Orte der Toleranz baut auf den Erkenntnissen der Vorgängerprogramme auf. Im Wesentlichen sollen bestehende Abgrenzungen durch Begegnungen, Dialoge und gemeinsame Aktivitäten von Menschen mit unterschiedlichen Herkünften, Zugehörigkeiten und Identitäten aufgebrochen werden. Dadurch soll zum Abbau von sozialer Distanz und somit von Ablehnungshaltungen und Vorurteilen beigetragen werden.

Das Programm wird wissenschaftlich begleitet. Die wissenschaftliche Begleitung wird während der Programmlaufzeit nicht nur die Evaluierung durchführen, sondern auch in den fachlichen Dialog mit den Projektverantwortlichen treten. Das Programm und die Evaluationsergebnisse werden dokumentiert. Diese Dokumentation wird in Form eines Abschlussberichts nach der Programmlaufzeit von drei Jahren der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen des Programm Vielfalt gefällt! Orte der Toleranz sind geeignete Träger aufgerufen, innovative Maßnahmen und Angebote zu entwickeln, die bestehende Abgrenzungen aufbrechen und somit gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Bis einschließlich Freitag, den 18. Dezember 2020 können gemeinnützige Organisationen und Kommunen hier einen Projektantrag einreichen.

Es werden ausschließlich Anträge zur Entscheidung zugelassen, die das zur Ausschreibung ausgearbeitete Antragsformular sowie den dazugehörenden Finanzplan umfassen. Zudem ist bei gemeinnützigen Körperschaften ein aktueller Freistellungsbescheid beizufügen.

Anträge in Papierform werden nicht mehr zugelassen.

Die Projekte von Vielfalt gefällt! behandeln unterschiedliche Themen und richten sich an verschiedenen Zielgruppen. Eine Übersicht über die Projekte finden Sie hier:

Die Projekte widmen sich folgenden Praxisfeldern:

  • Begegnung auf Augenhöhe
  • Förderung des Miteinanders
  • Wertevermittlung
  • Formen der Kulturarbeit
  • Partizipation
  • Orientierung
  • Austausch
  • Abbau von Vorurteilen