Cathrin Brinkmann
Referentin Stiftung Kinderland
+49 (0) 711 248 476-39
brinkmann[at]bwstiftung(dot)de
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Politechathon: Politik trift Technologie Beim Politechathon im Dezember 2024 trafen sich Expertinnen und Experten aus Technologie, Politik und Zivilgesellschaft und nahmen die positiven und
Kurzbeschreibung
Beim Politechathon im Dezember 2024 trafen sich Expertinnen und Experten aus Technologie, Politik und Zivilgesellschaft und nahmen die positiven und negativen Aspekte von Künstlicher Intelligenz mit Blick auf demokratische Wahlen unter die Lupe. Dabei entwickeln sie gemeinsam Lösungen etwa gegen Deepfakes und Desinformationen, machen die Chancen von künstlicher Intelligenz für die Demokratie sichtbar und bündelten wissenschaftliche Erkenntnisse.
Ziel
Der Politechathon war ein neuartiges Eventformat – eine Mischung aus Barcamp und Hackathon mit politischem Praxisbezug. Political Tech beschreibt dabei ein wachsendes Feld, das Lösungen bereitstellt, die speziell auf die Bedürfnisse politischer Akteure zugeschnitten sind – sei es im Bereich von Kampagnen, der Kommunikation oder dem Daten-Management. Dadurch soll es politischen Akteuren erleichtert werden, ihre Stimme zu Gehör zu bringen, Herausforderungen wie z.B. Desinformation und Online-Hate-Speech zu meistern und der Öffentlichkeit die notwendigen Informationen bereitzustellen.
Am 14. und 15. Dezember 2024 erarbeiteten interdisziplinäre Teams in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin hierzu konkrete Ergebnisse – von technischen Tools, Wissenskonzepten bis hin zu neuen politischen Formaten.
Ziel war es, im Vorfeld der Bundestagswahl und der kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg die Chancen und Herausforderungen des Einsatzes generativer KI praxisnah zu testen. Der Fokus lag dabei auf Bürgerbezogenen Ansätzen, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken, aber auch um Ängste vor neuen Technologien abzubauen. Hierdurch soll der Politechathon zu einer inklusiveren, resilienteren und aufgeklärteren Gesellschaft beitragen.
Organisiert wurde der Politechathon von der Baden-Württemberg Stiftung in Zusammenarbeit mit der Wirkungsallianz AI4Democracy. Die Initiatoren des Projekts waren Eric Dauenhauer, David Fischer und Benjamin Läpple.
Die rasante Zunahme von KI-generierten (Online-)Inhalten und die Veränderung des Informationsraums prägen zunehmend unsere Informationsaufnahme und politische Meinungsbildung. Desinformation, Deepfakes und manipulative Akteure tragen dazu bei, das Vertrauen in politische Prozesse zu untergraben und, führen zu einer starken gesellschaftlichen Verunsicherung. Dies beeinträchtigt die politische Willensbildung, wenn Tatsachen von manipulierten Informationen kaum mehr zu unterscheiden sind. Denn Demokratie benötigt einen gemeinsamen Wissenschatz.
Ergebnisse waren:
Innovative Lösungen gegen Desinformation, Tools und Konzepte zur Stärkung digitaler Medienkompetenz, Neue Kommunikationsformate, die Politik zugänglicher machen, Ethische Leitlinien für den verantwortungsvollen KI-Einsatz
Wir sehen im Einsatz von KI Chancen, nicht nur Risiken. Sie kann politische Prozesse transparenter machen, den Dialog zwischen Menschen fördern und komplexe Themen für die Allgemeinheit verständlicher machen.
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachleuten aus Wissenschaft, Technologie, Softwareentwicklung, Politik und Gesellschaft diente der Politechathon als Forum für den dringend benötigten interdisziplinären Austausch über fachliche und thematische Grenzen hinweg.
Was passierte nach dem Politechathon?
Nach dem Event erhielten die teilnehmenden Teams die Möglichkeit, ihre Projekte mit Unterstützung von Mentorinnen und Mentoren sowie Expertinnen und Experten aus unserem Netzwerk auszubauen.
Das Projekt ist beendet, einige der Initiativen konnten sich zu Start-Ups ausgründen oder arbeiten in anderen Konstellationen weiter.
Kinder stärken – Familien fördern Das Programm Kinder stärken – Familien fördern richtet sich primär an Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die von Armut betroffen bzw. armutsgefährdet sind. Im Rahme
Kurzbeschreibung
Das Programm Kinder stärken – Familien fördern richtet sich primär an Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die von Armut betroffen bzw. armutsgefährdet sind. Im Rahmen des Programms sollen Modellprojekte entwickelt und umgesetzt werden, die die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen am kulturellen und sozialen Leben fördern und sie dabei unterstützen, eigene Talente und Stärken zu entdecken und zu entwickeln.
Zugleich nimmt das Programm die Familien als Ganzes in den Blick. Denn Kinderarmut ist in der Regel Familienarmut. Armutsgefährdung wird hierbei nicht ausschließlich am Kriterium der finanziellen Verhältnisse festgemacht. Vielmehr sollen auch Kinder aus Familien angesprochen werden, deren Entfaltungsmöglichkeiten zum Beispiel durch eine Suchterkrankung, eine psychische Erkrankung, ein Handicap oder eine chronische Erkrankung mindestens eines Elternteils limitiert sind.
Ziel
Laut Befund des Gesellschaftsmonitorings Baden-Württemberg lag die Armutsquote in Baden-Württemberg im Jahr 2021 bei 16,4 Prozent. Die Armut bei Kindern und Jugendlichen erreichte mit 20,8 Prozent gar ein trauriges Rekordniveau. Somit sind junge Menschen im Vergleich zu anderen Altersgruppen überdurchschnittlich von Armut betroffen.
Die Krisen der letzten Jahre haben die Belastung armutsbetroffener oder in Armut lebender Familien zusätzlich erhöht. Insbesondere mit der Pandemie haben sich für Kinder und Jugendliche die bekannten Problemlagen zugespitzt. Darüber hinaus treffen die wirtschaftlichen Konsequenzen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, vor allem die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten und der Kaufkraftverlust aufgrund der hohen Inflation, die armutsgefährdeten Familien besonders hart.
Zugleich legen Krisen bestehende Versorgungslücken und Mängel im Sozial-, Sicherungs- und Bildungssystem offen und verschärfen sie. Zu dieser Einschätzung gelangt auch die (noch unveröffentlichte) wissenschaftliche Begleitstudie des Programms Reich an Mut! Teilhabe und Chancen für Kinder und Jugendliche der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg. Sie bekräftigt die Notwendigkeit von Programmen zur Prävention von Kinderarmut. Denn diese machen nicht nur auf bestehende Defizite aufmerksam, sondern zeigen auch, wie sehr die Gesellschaft von Präventionsprojekten profitieren kann, indem die negativen Effekte von Armut und Armutsgefährdung reduziert und gleichzeitig neue Partizipationsmöglichkeiten eröffnet werden. In Anbetracht der zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre und der Gegenwart sollten daher in künftigen armutspräventiven Programmen die Themen Kinder/Jugendliche, Armut sowie Krisensituationen konsequenter aufeinander bezogen werden. Hier setzt das Programm Kinder stärken – Familien fördern an.
Anträge konnten bis zum 3. November über das Antragsportal der Baden-Württemberg Stiftung eingereicht werden.
Vorschulkinder lernen Schwimmen Die Zahl der Kinder, die in ihren Familien nicht schwimmen lernen, nimmt signifikant zu. Das liegt unter anderem daran, dass zunehmend auch bei Erwachsenen eine mangeln
Kurzbeschreibung
Die Zahl der Kinder, die in ihren Familien nicht schwimmen lernen, nimmt signifikant zu. Das liegt unter anderem daran, dass zunehmend auch bei Erwachsenen eine mangelnde Schwimmfähigkeit festgestellt werden kann. Eltern, die nicht oder nur ungenügend schwimmen können, werden ihre Angst und ihren fehlenden Zugang zu Wasser eher auf ihre Kinder übertragen als Eltern mit guten Schwimmfertigkeiten. Die Zahl der Nichtschwimmer im Grundschulalter hat sich binnen fünf Jahren verdoppelt. Rund 20 Prozent der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren konnten 2022 nicht schwimmen.
Ziel
Ziel des Programms ist es, die Schwimmfähigkeit von Kindern im Vorschulalter zu fördern. Den geförderten Modellvorhaben soll ein pädagogisches Konzept zu Grunde liegen. Es sind Standards zu formulieren, wie Kindern die Scheu vor Wasser genommen und ihre Schwimmfähigkeit kindgerecht und spielerisch gefördert wird. Über einen niedrigschwelligen Zugang soll auch die Teilnahme von benachteiligten Kindern und ihren Familien gewährleistet werden. Die Zugangswege sind im Antrag zu beschreiben.
Die Anträge, bestehend aus dem ausgefüllten Antragsformular, dem Finanzplan und ggf. Freistellungsbescheid, können ab sofort per E-Mail an Lisa Besteck (Kontakt siehe unten) eingereicht werden. Bitte laden Sie dazu den Finanzplan sowie den Antrag als beschreibbares PDF herunter.
Die Ausschreibung endete am 31. Oktober 2023.
Zur Ausschreibung
Zum Antragsformular
Zum Finanzplan der Stiftung Kinderland
Frau Besteck steht Ihnen bei Fragen zur Ausschreibung und zum Antragsverfahren gerne zur Verfügung.
SAFE! Streiten und anerkennen: Freiheit erleben Safe! Streiten und anerkennen: Freiheit erleben ist ein gemeinsames Projekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Bad
Kurzbeschreibung
Safe! Streiten und anerkennen: Freiheit erleben ist ein gemeinsames Projekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Baden-Württemberg Stiftung und hat zum Zweck, mit altersgerechten Methoden Demokratie- und Medienbildung an Schüler:innen aller Altersstufen zu vermitteln.
Im Zentrum stehen zunächst die Grundschulen (3. & 4. Klasse) und die der weiterführenden Schulen (5. & 6. Klasse) mit besonderem Fokus auf die Haupt-, Real-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen und werden sukzessiv auf die anderen Klassenstufen und Schulformen erweitert.
Ziel
Mit mehrtägigen Angeboten vermittelt Safe! Demokratie- und Medienbildung für Schüler:innen. Dabei sind Identität und Zugehörigkeit, Freiheit und Verantwortung sowie Teilhabe und Mitbestimmung die drei Säulen, auf denen die Angebote von Safe! beruhen. Schülerinnen und Schüler werden dabei nicht nur demokratische Werte vermittelt, sondern sie werden bestärkt in ihrem eigenen Erleben als politisch handelnde Personen.
„Nicht ohne uns!“ ist der Titel des mehrtägigen Formats an Grundschulen, das Anliegen der Demokratiebildung und der Medienbildung verknüpft. Ausgangspunkt ist dabei die Überlegung, dass schon Grundschulkinder politische Konzepte kennen, an die die Pädagogik anknüpfen kann. Inhaltliche Einheiten in den oben genannten Säulen legen die Grundlage für die Erarbeitung eines Podcasts. Eine Vorstellung des Produkts bildet den Abschluss: „Kinder sprechen, Erwachsene hören zu“, ist der Leitgedanke hinter diesen Produktionen.
Mit „Get reel!“, dem Angebot für Schüler:innen der Sekundarstufe I, erfahren junge Menschen nicht nur Demokratiebildung und Medienbildung, sondern werden Medienschaffende für ihre politischen und gesellschaftlichen Anliegen. So entwickeln und produzieren sie im Rahmen des Formates einen eigenen Videoclip im Social Media Format und erleben das mediale Format als politische Artikulationsform.
Nach einer Konzeptionsphase seit August 2022 zeigt sich das Projekt am 29. März 2023 im Rahmen eines Fachtags zur Demokratiebildung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft erstmals einer großen Fachöffentlichkeit. Die Pilotphasen an Schulen finden zwischen Ostern und Pfingsten 2023 statt. Ab September 2023 wird das Projekt an Grundschulen und weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg in der Fläche angeboten.
Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg fördert die TransformationsTANDEMs Baden-Württemberg Theresia Bauer, Geschäftsführerin Klimaschutzstiftung: „Wenn Kultur und Wirtschaft ihre Erfahrungen im Klimas
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