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SOLLEN WIR DIR SAGEN, WIE ES DIR GEHT?

Feature SOLLEN WIR DIR SAGEN, WIE ES DIR GEHT? Bereits 2018 beschäftigte er sich in seinem Buch „Der Sinn des Denkens“ mit der Frage, ob eine Künstliche Intelligenz überhaupt denken könne. Seine The

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Hätte jemand Lust auf einen konstruktiven Streit?

Bericht Hätte jemand Lust auf einen konstruktiven Streit? So beflügelnd kann Demokratie sein: An einem Samstagmorgen Mitte Januar stehen Schülerinnen, pensionierte Lehrer, Angestellte, Studenten und

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Frisst die Revolution ihre Kinder?

Feature Frisst die Revolution ihre Kinder? Das Silicon Valley der frühen Neuzeit liegt an der Adria: Als Drehscheibe des globalen Handels zieht Venedig Talente aus aller Welt an, reiche Kaufleute loc

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Editorial

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, dieses Magazin kommuniziert mit Ihnen. Es stellt Fragen, die neugierig machen, und gibt Antworten, die mit Einschüben und Verweisen zum Nachdenken einladen: darü

Auschreibung

Baden-Württemberg-STIPENDIUM

Baden-Württemberg-STIPENDIUM Die verschiedenen Ausschreibungen und Bewerbungsphasen finden Sie auf der Website des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs.

Baden-Württemberg-STIPENDIUM

Bildung & Gesellschaft , Wissenschaft & Forschung · Hochschule , Internationales ·
Zielgruppe
Studierende, Berufstätige, Hochschulen, Verwaltungseinrichtungen

Kurzbeschreibung
Die verschiedenen Ausschreibungen und Bewerbungsphasen finden Sie auf der Website des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs.

Programm

Politechathon: Politik trift Technologie

Politechathon: Politik trift Technologie Beim Politechathon im Dezember 2024 trafen sich Expertinnen und Experten aus Technologie, Politik und Zivilgesellschaft und nahmen die positiven und

Politechathon: Politik trift Technologie

Bildung & Gesellschaft ·
Typ
Programm

Kurzbeschreibung
Beim Politechathon im Dezember 2024 trafen sich Expertinnen und Experten aus Technologie, Politik und Zivilgesellschaft und nahmen die positiven und negativen Aspekte von Künstlicher Intelligenz mit Blick auf demokratische Wahlen unter die Lupe. Dabei entwickeln sie gemeinsam Lösungen etwa gegen Deepfakes und Desinformationen, machen die Chancen von künstlicher Intelligenz für die Demokratie sichtbar und bündelten wissenschaftliche Erkenntnisse.

Ziel
Der Politechathon war ein neuartiges Eventformat – eine Mischung aus Barcamp und Hackathon mit politischem Praxisbezug. Political Tech beschreibt dabei ein wachsendes Feld, das Lösungen bereitstellt, die speziell auf die Bedürfnisse politischer Akteure zugeschnitten sind – sei es im Bereich von Kampagnen, der Kommunikation oder dem Daten-Management. Dadurch soll es politischen Akteuren erleichtert werden, ihre Stimme zu Gehör zu bringen, Herausforderungen wie z.B. Desinformation und Online-Hate-Speech zu meistern und der Öffentlichkeit die notwendigen Informationen bereitzustellen. Am 14. und 15. Dezember 2024 erarbeiteten interdisziplinäre Teams in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin hierzu konkrete Ergebnisse – von technischen Tools, Wissenskonzepten bis hin zu neuen politischen Formaten. Ziel war es, im Vorfeld der Bundestagswahl und der kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg die Chancen und Herausforderungen des Einsatzes generativer KI praxisnah zu testen. Der Fokus lag dabei auf Bürgerbezogenen Ansätzen, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken, aber auch um Ängste vor neuen Technologien abzubauen. Hierdurch soll der Politechathon zu einer inklusiveren, resilienteren und aufgeklärteren Gesellschaft beitragen. Organisiert wurde der Politechathon von der Baden-Württemberg Stiftung in Zusammenarbeit mit der Wirkungsallianz AI4Democracy. Die Initiatoren des Projekts waren Eric Dauenhauer, David Fischer und Benjamin Läpple. Die rasante Zunahme von KI-generierten (Online-)Inhalten und die Veränderung des Informationsraums prägen zunehmend unsere Informationsaufnahme und politische Meinungsbildung. Desinformation, Deepfakes und manipulative Akteure tragen dazu bei, das Vertrauen in politische Prozesse zu untergraben und, führen zu einer starken gesellschaftlichen Verunsicherung. Dies beeinträchtigt die politische Willensbildung, wenn  Tatsachen  von manipulierten Informationen kaum mehr zu unterscheiden sind. Denn Demokratie benötigt einen gemeinsamen Wissenschatz. Ergebnisse waren: Innovative Lösungen gegen Desinformation, Tools und Konzepte zur Stärkung digitaler Medienkompetenz, Neue Kommunikationsformate, die Politik zugänglicher machen, Ethische Leitlinien für den verantwortungsvollen KI-Einsatz Wir sehen im Einsatz von KI Chancen, nicht nur Risiken. Sie kann politische Prozesse transparenter machen, den Dialog zwischen Menschen fördern und komplexe Themen für die Allgemeinheit verständlicher machen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachleuten aus Wissenschaft, Technologie, Softwareentwicklung, Politik und Gesellschaft diente der Politechathon als Forum für den dringend benötigten interdisziplinären Austausch über fachliche und thematische Grenzen hinweg.  Was passierte nach dem Politechathon? Nach dem Event erhielten die teilnehmenden Teams die Möglichkeit, ihre Projekte mit Unterstützung von Mentorinnen und Mentoren sowie Expertinnen und Experten aus unserem Netzwerk auszubauen. Das Projekt ist beendet, einige der Initiativen konnten sich zu Start-Ups ausgründen oder arbeiten in anderen Konstellationen weiter.

Programm

Kinder stärken – Familien fördern

Kinder stärken – Familien fördern Das Programm Kinder stärken – Familien fördern richtet sich primär an Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die von Armut betroffen bzw. armutsgefährdet sind. Im Rahme

Kinder stärken – Familien fördern

Bildung & Gesellschaft · Familie ·
Typ
Programm
Zielgruppe
Kinder, Eltern

Kurzbeschreibung
Das Programm Kinder stärken – Familien fördern richtet sich primär an Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die von Armut betroffen bzw. armutsgefährdet sind. Im Rahmen des Programms sollen Modellprojekte entwickelt und umgesetzt werden, die die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen am kulturellen und sozialen Leben fördern und sie dabei unterstützen, eigene Talente und Stärken zu entdecken und zu entwickeln. Zugleich nimmt das Programm die Familien als Ganzes in den Blick. Denn Kinderarmut ist in der Regel Familienarmut. Armutsgefährdung wird hierbei nicht ausschließlich am Kriterium der finanziellen Verhältnisse festgemacht. Vielmehr sollen auch Kinder aus Familien angesprochen werden, deren Entfaltungsmöglichkeiten zum Beispiel durch eine Suchterkrankung, eine psychische Erkrankung, ein Handicap oder eine chronische Erkrankung mindestens eines Elternteils limitiert sind.

Ziel
Laut Befund des Gesellschaftsmonitorings Baden-Württemberg lag die Armutsquote in Baden-Württemberg im Jahr 2021 bei 16,4 Prozent. Die Armut bei Kindern und Jugendlichen erreichte mit 20,8 Prozent gar ein trauriges Rekordniveau. Somit sind junge Menschen im Vergleich zu anderen Altersgruppen überdurchschnittlich von Armut betroffen. Die Krisen der letzten Jahre haben die Belastung armutsbetroffener oder in Armut lebender Familien zusätzlich erhöht. Insbesondere mit der Pandemie haben sich für Kinder und Jugendliche die bekannten Problemlagen zugespitzt. Darüber hinaus treffen die wirtschaftlichen Konsequenzen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, vor allem die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten und der Kaufkraftverlust aufgrund der hohen Inflation, die armutsgefährdeten Familien besonders hart. Zugleich legen Krisen bestehende Versorgungslücken und Mängel im Sozial-, Sicherungs- und Bildungssystem offen und verschärfen sie. Zu dieser Einschätzung gelangt auch die (noch unveröffentlichte) wissenschaftliche Begleitstudie des Programms Reich an Mut! Teilhabe und Chancen für Kinder und Jugendliche der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg. Sie bekräftigt die Notwendigkeit von Programmen zur Prävention von Kinderarmut. Denn diese machen nicht nur auf bestehende Defizite aufmerksam, sondern zeigen auch, wie sehr die Gesellschaft von Präventionsprojekten profitieren kann, indem die negativen Effekte von Armut und Armutsgefährdung reduziert und gleichzeitig neue Partizipationsmöglichkeiten eröffnet werden. In Anbetracht der zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre und der Gegenwart sollten daher in künftigen armutspräventiven Programmen die Themen Kinder/Jugendliche, Armut sowie Krisensituationen konsequenter aufeinander bezogen werden. Hier setzt das Programm Kinder stärken – Familien fördern an.   Anträge konnten bis zum 3. November über das Antragsportal der Baden-Württemberg Stiftung eingereicht werden.