Potenziale moderner Moorbewirtschaftung
Workshop

Die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg veranstaltete einen Workshop, um ein neues Forschungsprogramm vorzubereiten. Das Treffen drehte sich um die Frage, wie sich wiedervernässte Moore zukünftig nutzen lassen.

Als Grundlage für den Workshop dient eine Literaturstudie. Ziel war es, die identifizierten Forschungs- und Handlungsbedarfe gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung zu diskutieren, zu validieren und zu priorisieren.

Moore speichern auf jedem Quadratmeter bis zu fünfmal mehr Kohlenstoff als Wälder und sogar 500-mal mehr als Ozeane. Sie binden dieses Element weltweit in großen Mengen und senken den CO₂-Gehalt der Luft maßgeblich. Ein nasser Boden hält den Kohlenstoff dauerhaft unter der Erde und verhindert seine Freisetzung in die Atmosphäre. Der Erhalt und die Wiedervernässung trockengelegter Moore sind daher ein wichtiges Handlungsfeld für den Klimaschutz.

Der Workshop startete mit dem Impulsvortrag „Wo steht Baden-Württemberg bei Wiedervernässung und Moortransformation?“. 

Anschließend wurden die Ergebnisse der Studie „Potenziale moderner Moorbewirtschaftung in Baden-Württemberg“ vorgestellt. 

 

Danach ging es in die Arbeitsgruppen zu den Themen Paludikulturen, Moorgrünland und Moor-Photovoltaik. 

Anschließend wurden in einem World Café übergreifende Forschungs- und Handlungsfelder entlang von drei Themenbereichen diskutiert: zukünftige Geschäftsmodelle und Wertschöpfung, Akzeptanz und Wissenstransfer sowie rechtliche Fragen. 

Die Studie und unser Workshop haben gezeigt: Das Thema Moorbewirtschaftung bietet viele Potenziale. Daher war es zum Abschluss wichtig, die zentralen Forschungsbedarfe zu priorisieren. 

Unserem Ziel, ein neues Forschungsprogramm mit dem Titel „Potenziale moderner Moorbewirtschaftung“ zu entwickeln, sind wir nun ein gutes Stück nähergekommen. Wir bedanken uns bei unserem Projektträger sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

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