Lebensort Schule
Mentale Gesundheit als Bildungsauftrag

Schule ist weit mehr als ein Ort des Lernens – sie ist Lebensraum, Halt und Erfahrungswelt für junge Menschen. Doch steigender Leistungsdruck, gesellschaftliche Krisen und psychische Belastungen stellen diesen Lebensort vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Mitbestimmung, Selbstwirksamkeit und Strukturen, die diesen Herausforderungen wirksam begegnen.

Bei der Veranstaltung „Lebensort Schule: Mentale Gesundheit als Bildungsauftrag“ haben wir gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis Wegeerkundet, wie Kinder und Jugendliche in der Schule gestärkter aufwachsen können. Im Zentrum standen Impulse, Austausch und konkrete Ideen, wie mentale Gesundheit, Wohlbefinden und Teilhabe im Schulalltag besser gefördert und verankert werden können. 

Die Veranstaltung richtete sich an alle Personen aus dem schulischen Umfeld (Schülerinnen und Schüler, Schulleitung, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schulverwaltung, Schulpsychologie) sowie an ein interessiertes Fachpublikum.  

Wir haben uns sehr gefreut, in sommerlicher Atmosphäre und der malerischen Kulisse im Alten Schloss Stuttgart Ideen auszutauschen und Impulse für die Weiterentwicklung von Schule zu setzen. 

 

UNSERE GÄSTE

Geschäftsführerin Theresia Bauer und Anne Marie Kruse, Leiterin der Abteilung Bildung & Gesellschaft der Baden-Württemberg Stiftung eröffnen die Veranstaltung.

 

Andreas Deuschle MdL, Staatssekretär im Kultusministerium, identifiziert einen klaren Auftrag für die Weiterentwicklung des Bildungssystems.

In der Key Note "Selbstregulation als Schlüssel zu Lernerfolg und Gesundheit" stellt Prof. Ferdinand Stebner (Universität Osnabrück) zentrale Faktoren heraus, die zum schulischen Erfolg beitragen.

 

Im Perspektiven-Trialog trifft die Perspektive eines (ehemaligen) Schülers auf die einer Schulpsychologin und eines Schulleiters:

Joshua Meisel, ehemaliger Vorsitzender Landesschülerbeirat, Student der Psychologie, Carsten Bangert, Schulleiter Werkreal- und Realschule Iffezheim und Corinna Ehlert, Vorsitzende Landesverband Schulpsychologie, sprechen über Schwierigkeiten, Hilfsangebote und Lösungsansätze für Lehrkräfte und Schüler:innen. 

Besonders spannend war auch die Perspektive unseres Publikums: Auf die Frage hin, wo Schulen in Baden-Württemberg zum Thema Mentale Gesundheit stehen, ist die Antwort eindeutig: Es gibt großen Bedarf an Vernetzung, Austausch und Ressourcen. 

 

In insgesamt 14 Sessions konnten unsere Gäste die Themen individuell vertiefen und sich unter anderem zum Umgang mit Leistungsdruck, Mobbing, Mental Health First Aid, Schulabsentismus, Medienkonsum oder Beteiligung an Schulen weiterbilden.

Eindrücke der Veranstaltung