Kurzbeschreibung
Artenvielfalt als Medizin: Ist der Schutz der Natur unsere beste Gesundheitsvorsorge?
Artenvielfalt und intakte Ökosysteme sind eine wichtige Grundlage für unsere Gesundheit: Sie sichern sauberes Wasser, gesunde Böden und Ernährung und können dazu beitragen, die Folgen von Klimawandel und neuen Gesundheitsrisiken zu begrenzen. Wälder, Streuobstwiesen, Gewässer und Agrarlandschaften in Baden-Württemberg sind damit auch Gesundheitsressourcen. Doch wie viel Raum müssen wir der Natur geben, und wo stoßen Landwirtschaft, Wohnen und wirtschaftliche Entwicklung an Grenzen? Welchen Einfluss hat die Umwelt auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden? Welche Verantwortung tragen Politik, Kommunen, Unternehmen und Landwirtschaft – und was kann jeder Einzelne beitragen?
Die junge Generation ist von dieser Thematik besonders betroffen: Kinder und Jugendliche sind den Folgen von Klimawandel und Biodiversitätsverlust langfristig ausgesetzt. In der Kinder- und Jugendmedizin wird daher deutlich sichtbar, wie eng die Gesundheit des Menschen mit der Gesundheit unseres Planeten verbunden ist. Gemeinsam diskutieren wir am 12. November 2026, wie Naturschutz und Biodiversität gestärkt werden können, ohne gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen aus dem Blick zu verlieren – und warum der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen zugleich Gesundheitsschutz ist. Mit dabei sind
Mareike Jäger, Landwirtin, Agroforst-Expertin und Forschungsgruppenleiterin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Prof. Dr. Simone Sommer, Biologin und Professorin für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik an der Universität Ulm
Dr. Kathrin Zangerl, Kinderärztin und Wissenschaftlerin am Heidelberger Institut für Globale Gesundheit
18:30 Uhr: Einlass
19:00 Uhr: Podiumsdiskussion
20:30 Uhr: Get-together mit Catering
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 10. November 2026 über unser Anmeldeformular oder per Mail an Philipp Jeandrée.
Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.