Kurzbeschreibung
KI, Klicks und Kontroversen: Wie verändert sich Wissenschaftskommunikation?
Klimawandel, Pandemien, gesellschaftliche Umbrüche: Wissenschaft liefert Orientierung in Zeiten wachsender Unsicherheit. Doch wer forscht, erklärt und unbequeme Wahrheiten ausspricht, gerät zunehmend unter Druck – durch Desinformation, politische Einflussnahme und digitale Propaganda.
Eine lebendige Demokratie braucht freie Wissenschaft und eine Öffentlichkeit, die Fakten von Fake News unterscheiden kann. Doch was passiert, wenn Forschende bedroht, diskreditiert oder in ihrer Arbeit eingeschränkt werden? Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vor diesem Hintergrund in bestimmten Ländern nicht mehr frei arbeiten können.
Wie erleben Betroffene diese Entwicklungen? Wie lässt sich Wissenschaftsfreiheit wirksam schützen? Bieten KI & Co. in diesem Zusammenhang auch neue Chancen? Über Verantwortung, Resilienz und die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation in einer demokratischen Gesellschaft diskutieren:
Dr. Jonas Fegert, Leiter House of Participation (HoP) und Senior Expert für den Themenbereich „Digital Democracy & Participation“ des FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe
Dr. Philipp Niemann, Geschäftsführer Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) in Karlsruhe
Dr. Viviane Timmermann, Mathematikerin und Nachwuchsgruppenleiterin am Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung der Universität Freiburg, finanziert durch Mittel aus dem Programm für internationale Wissenschaftsfreiheit der BW Stiftung
Moderation: Dr. Anna Henschel, Redakteurin des Portals Wissenschaftskommunikation.de und bei Wissenschaft im Dialog tätig
18:30 Uhr: Einlass
19:00 Uhr: Podiumsdiskussion
20:30 Uhr: Get-together mit Catering
Die Teilnahme ist kostenfrei.