Projektübersicht Förderlinie A: Intersektorale Zusammenarbeit und Skalierung
Stiftung Weltethos, Stadt Offenburg und Jüdischer Kultur- und Religionsverein Kehl e. V.
„Dazwischen?“ stärkt kommunale Räte der Religionen im Umgang mit Antisemitismus. Jüdisch-muslimische Tandems, Dialogformate und eine digitale Toolbox unterstützen dabei, antisemitische Vorfälle zu erkennen, einzuordnen und angemessen zu bearbeiten. Ziel ist es, praxisnahe Verfahren für interreligiöse Zusammenarbeit zu entwickeln und landesweit übertragbar zu machen.
Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e. V.
Das „Lost Books Lab“ macht NS-Raubgut über das konkrete Objekt erfahrbar: geraubte Bücher werden zum Ausgangspunkt für historisches Lernen, berufliche Bildung und antisemitismuskritische Reflexion. Das Format überträgt den Ansatz der „Library of Lost Books“ in Unternehmen und Bibliotheken und eröffnet neue Zugänge zu Erinnerung, Verantwortung und Gegenwartsbezug.
Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) – Universität Tübingen und OFEK e.V. Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung
„AKTIF“ bringt Fachkräfte aus Schule, außerschulischer Bildung, Hochschule, Gedenkstättenarbeit und Zivilgesellschaft zusammen. In einem intersektoralen Professionalisierungsprogramm werden Zuständigkeiten, Verfahren und Standards für den Umgang mit Antisemitismus in Bildungsinstitutionen entwickelt. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken und antisemitismuskritische Strukturen nachhaltig zu verankern.
Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, Pädagogisch-Kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge Freudental
Das Projekt entwickelt antisemitismuskritische Lehr- und Lernangebote für angehende Fachkräfte der öffentlichen Verwaltung. In Kooperation mit dem Pädagogisch-Kulturellen Centrum Ehemalige Synagoge Freudental werden Hochschule, Verwaltungsausbildung und historischer Lernort miteinander verbunden. Ziel ist es, Antisemitismus zu erkennen, demokratische Haltung zu stärken und Verwaltungshandeln diskriminierungskritisch weiterzuentwickeln.