Unsere
Einzelprogramme

Einzelprogramme der Baden-Württemberg Stiftung

Neben unseren aktuellen Ausschreibungen und Programmen geben wir Einzelprogramme zu aktuellen Themen in Auftrag. Die Einzelprogramme antworten auf aktuelle Herausforderungen oder beschäftigen sich mit relevanten Themen aus unseren Projektbereichen. Einige Beispiele finden Sie auf dieser Seite. 

Social-Media-Detox-Studie 

im Rahmen des Programms Programm zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie haben wir eine Studie zur Auswirkung von Social Media auf die psychische Gesundheit in Auftrag gegeben. Die Studie wurde von Prof. Dr. med. Jörg Fegert an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm durchgeführt und von uns gefördert.

Social-Media-Detox-Studie | Baden-Württemberg Stiftung

Bürgerforum 2025

Gemeinsam mit der Pressestiftung Baden-Württemberg haben wir 2025 die Bürgerforen „Über Medien – Über Verständigung – Über uns“ realisiert. Zufallsbürger:innen haben am 17. Januar 2026 die 44 Empfehlungen an Vertreter:innen aus Medien und Politik übergeben. 

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Politechathon 2024

Beim Politechathon trafen sich am 14. und 15. Dezember 2024 Expert:innen aus Technologie, Politik und Zivilgesellschaft und nahmen die positiven und negativen Aspekte von Künstlicher Intelligenz mit Blick auf demokratische Wahlen unter die Lupe.

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Theater hinter Gittern seit 2018

Mit dem Projekt Theater hinter Gittern, das die Stiftung seit 2018 fördert, führt das Theater Konstanz theaterpädagogische Interventionen mit Inhaftierten in mehreren Justizvollzugsanstalten in Baden-Württemberg durch. Ziel dieses Modellprojekts ist es, über das gemeinsame (Theater-)Spiel einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung, die Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld und die Resozialisierung der Gefangenen auszuüben. In Workshops über mehrere Wochen und Monate werden gemeinsam Szenen, Rollen und letztendlich Theaterstücke erarbeitet und einem Publikum präsentiert. Darüber hinaus werden Workshops in den internen Schulen der Justizvollzugsanstalten angeboten. Damit können die Inhaftierten wichtige Fähigkeiten für die Bewältigung von Bewerbungs-gesprächen und den damit möglichen Wiedereintritt ins Berufsleben erlangen. Über Fachtagungen und Installationen im öffentlichen Raum wirkt das Modellprojekt auch in die Öffentlichkeit.

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Forschung zur NS-Vergangenheit im Landtag 2026 und 2024

Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat in seiner Sitzung vom 5. Juni 2024 ein zweiteiliges Forschungsgutachten beschlossen, das sich mit der NS-Vergangenheit ehemaliger Abgeordneter der südwestdeutschen Parlamente in der Nachkriegszeit (1946 bis 1956) sowie dem Umgang mit künstlerischen Darstellungen NS-belasteter Abgeordneter bzw. Kunstschaffenden im Landtag von Baden-Württemberg befasst hat. In seiner Sitzung am 14. November 2025 wurden zusätzliche Mittel durch den Aufsichtsrat freigeben, um weitere Abgeordnete ab dem Jahr 1956 im Hinblick auf eine mögliche NS-Belastung untersuchen zu können.  Beide Teilprojekte wurden bzw. werden von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter Einbindung jeweiliger Expertise (Historiker, Kunstexperten) umgesetzt.

Im Dezember 2025 wurden im Landtag Ergebnisse und Empfehlungen zum Projektteil „Kunst“ vorgestellt. Das Gutachten kann auf der Homepage der Landeszentrale für politische Bildung eingesehen werden: Forschungsgutachten: NS-Bezüge der im Landtag von Baden-Württemberg ausgestellten Kunstwerke

Bis zum Projektende Ende 2027  werden insgesamt 722 Abgeordnete für den Zeitraum 1945 – 2001 untersucht sein, die vor 1929 geboren wurden und damit potenziell Mitglied der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen werden konnten. Der letzte Abgeordnete, der Jahrgang 1928 oder älter war, ist 2001 aus dem Landtag ausgeschieden.

Nach Abschluss der Recherchen zu den dann insgesamt 722 zu untersuchenden Abgeordneten werden die Ergebnisse zu NS-belasteten Abgeordneten der Öffentlichkeit im Rahmen eines Fachtages vorgestellt. Zudem soll mit Unterstützung des Landesarchivs auf dem landeskundlichen Portal LEO-BW eine Online-Datenbank aufgebaut werden, mit deren Hilfe alle Ergebnisse des Forschungsprojekts der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. In diesem Zusammenhang sind umfangreiche Digitalisierungsarbeiten von Archivmaterial erforderlich. Es wird von bis zu 50.000 Seiten ausgegangen, die gescannt und anschließend im Downloadbereich des Landesarchivs verarbeitet werden müssen.

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