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Manchmal reicht es eben nicht, eine Familie zu sein

Sylvia H. bekommt Unterstützung durch das Waldhaus

Text: Iris Hobler
Fotos: Sebastian Berger

Die letzten paar hundert Meter zum Waldhaus haben fast etwas Verwunschenes: Die schmale Straße führt hügelan, gesäumt von mächtigen Bäumen. Irgendwann tauchen einige Gebäude auf, links und rechts der Straße. Sie wird in Blickweite zu einem schmalen Waldweg, der sich schnell zwischen den riesigen Eichen und Buchen verliert. Hier also, am Ende des Weges, liegen die Jugendhilfe Waldhaus und die Waldhausschule.

54 Jungen leben in Malsch, nahe Karlsruhe. 38 von ihnen fest, 16 kehren abends zu ihren Familie zurück. Gemeinsam ist den Jungen, dass ihr bisheriger Lebensweg von vielen Anstrengungen und Problemen geprägt ist. Sie sind von öffentlichen Schulen geflogen; sie waren in der Kinder- und Jugendpsychiatrie; sie und ihre Eltern können ohne Unterstützung keine Familie wie viele andere sein.

Die Jungen leben in sieben Wohngruppen, betreut von 19 Heimerzieherinnen und -erziehern sowie sechs Sozialpädagoginnen und -pädagogen. Alle Kinder besuchen die heimeigene Waldhausschule, eine private Einrichtung der Erziehungshilfe mit den Bildungsgängen Grund-, Förder- und Werkrealschule. Die kleinste Klasse hat momentan vier Schüler, die größte neun.

Was bedeutet Jugendhilfe für ein Kind? Was für seine Eltern? Welches Konzept kann helfen, wenn vorher schon vieles vergeblich war? Eine Annäherung.

 

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