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Neue Materialien und zukunftsweisende Technologien - der Forschungstag 2017

29.06.2017 Forschungstag stellt zukunftsweisende Ideen vor

Neue Materialien und zukunftsweisende Technologien - der Forschungstag 2017

Der Forschungstag der Baden-Württemberg Stiftung brachte heute in Stuttgart 400 Top-Wissenschaftler und Experten aus dem ganzen Land zusammen und bot einen kompakten Überblick zu aktuellen Trends und Entwicklungen in der Forschung. Unter dem Leitthema „Neue Materialien und zukunftsweisende Technologien“ schuf er Raum für Dialoge und setzte wichtige Impulse für die Forschungslandschaft in Baden-Württemberg.

Stuttgart, 29. Juni 2017 – Unter dem Leitthema „Neue Materialien und zukunftsweisende Technologien“ hat die Baden-Württemberg Stiftung beim Forschungstag 2017 namhafte Wissenschaftler und Experten aus der baden-württembergischen Forschungslandschaft in der Stuttgarter Liederhalle zusammengebracht. Es ging unter anderem um Industrie 4.0, bioinspirierte Materialsynthese, Neurorobotik oder nachhaltiges Bauen. Mehr als 70 Forschergruppen stellten in einer Posterausstellung ihre Projekte vor. Der mittlerweile sechste Forschungstag ermöglichte interessierten Laien sowie Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Zudem konnten die Besucher im Plenum interessante Vorträge verfolgen. Unter anderem sprach Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Wolfgang Ketterle über seine Grundlagenforschung mit exotischen Materialien aus atomaren Gasen.

„Wissenschaft und Forschung gehören zum Fundament eines erfolgreichen Wirtschaftsstandortes“, sagte Staatssekretärin Theresa Schopper beim Abendempfang. „Das Land Baden-Württemberg fördert daher wettbewerbsfähige Grundlagenforschung, aber auch angewandte Forschung in den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dabei bauen wir auch auf die Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung, die seit ihrer Gründung im Jahr 2000 auf herausragende Projekte setzt."

Spielen mit „atomaren Legobausteinen“

Im Plenum ging es um Themen wie optische Mikro-Linsen aus dem 3D-Drucker, chemische Nanomotoren oder die Digitalisierung aus der Perspektive des Zukunftsinstituts. Besonders inspirierend war unter anderem der Vortrag von Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Wolfgang Ketterle, der eine Lanze für die Grundlagenforschung brach. „Die Natur ist viel raffinierter als unsere Vorstellungskraft, und die Technologien von morgen sind ohne die Grundlagenforschung von heute nicht denkbar“, weiß er. Durch das „Spielen mit atomaren Legobausteinen“ entdecke er immer mehr neue Materialien mit exotischen Eigenschaften und gelange so zu neuen Erkenntnissen, die in zehn bis zwanzig Jahren Anwendung finden könnten. Veranstaltungen wie den Forschungstag findet Ketterle wichtig, um Ergebnisse in die Öffentlichkeit zu bringen und die wissenschaftliche Allgemeinbildung zu fördern.

„Mit dem Forschungstag wollen wir die Innovationskraft unseres Landes stärken, um auch für nachfolgenden Generationen eine Zukunft in Wohlstand zu sichern“, sagte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „Den interdisziplinären Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern und neue Themenfelder zu erschließen, die in Zukunft von Relevanz sein werden, sind ebenso wichtige Ziele, die wir mit unserer Arbeit verfolgen.“

Stiftung als wichtiger Unterstützer der Forschung im Land

Die Forschung ist einer der drei strategischen Kernbereiche der Baden-Württemberg Stiftung. Rund ein Drittel der ihr zur Verfügung stehenden Mittel entfallen jährlich auf diesen Bereich. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Stiftung mehr als 275 Millionen Euro in Forschungsvorhaben investiert. Damit konnten bisher etwa 850 Projekte in unterschiedlichen Disziplinen realisiert werden. Mit herausragenden Forschungsprogrammen in den Schlüsseltechnologien, wie zum Beispiel der Nanotechnologie und den Lebenswissenschaften, stärkt die Baden-Württemberg Stiftung den Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb und damit mittelbar den Technologievorsprung in den wichtigen Wirtschaftsbereichen.

3D-Druckwettbewerb

Im Rahmen des Forschungstags fand erneut ein 3D-Druckwettberwerb statt. Mit diesem will die Stiftung den innovativen Technologien der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der laufenden Forschungsprogramme eine interessante Plattform bieten, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Aus 20 Druckerzeugnissen wählten die Besucher des Forschungstags ihren Favoriten: Der erste Preis ging an ein hochminiaturisiertes 3D gedrucktes Optikbauteil mit integrierten Absorptionsstrukturen, das Prof. Simon Thiele und Prof. Harald Giessen von der Universität Stuttgart eingereicht hatten.

 

Hinweis an die Redaktionen

Honorarfreie Pressebilder können Sie ab dem 30. Juli unter www.bwstiftung.de/newspresse/pressebilder herunterladen.

Stiftungsprofil:

Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de

 

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