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Großer Beteiligungskongress Baden-Württemberg

24.03.2017 Integration, Jugend, ländlicher Raum und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind Zukunftsthemen der Bürgerbeteiligung

Großer Beteiligungskongress Baden-Württemberg

Esslingen am Neckar, 24.03.2017. Unsere demokratische Gesellschaft ist heute mehr denn je auf die Beteiligung der Bürger und deren Einbeziehung in politische Prozesse angewiesen. Wie Bürgerbeteiligung gelingen kann und wo insbesondere die Herausforderungen liegen, diskutieren heute rund 500 Akteure aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik beim „Beteiligungskongress Baden-Württemberg“ in Esslingen am Neckar. Unter dem Motto „viel<mehr<gemeinsam“ erörtern sie die Frage, wie unsere Demokratie mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung gestärkt werden kann. Neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann besprechen unter anderem Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, sowie Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, die Zukunftsthemen Integration, Beteiligung im ländlichen Raum, Jugendbeteiligung und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

„Beteiligung ermöglicht uns, Populismus und Unzufriedenheit in unserem Land energisch die Stirn zu bieten. Ein Mehr an Partizipation bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, den gemeinsamen Dialog zu suchen und Kompromisse zu finden. Sie fördert also genau die Kompetenzen, die wir brauchen, um die Demokratie insgesamt zu stärken“, so der Ministerpräsident. „Wie lebendig die Demokratie in Baden-Württemberg ist, zeigt eben dieser heutige Kongress.“

Vertreter von Stiftungen, wie der Baden-Württemberg Stiftung, der Robert Bosch Stiftung oder der Breuninger Stiftung sowie Bildungseinrichtungen wie die Landeszentrale für politische Bildung oder die Führungsakademie Baden-Württemberg bringen ihre Kompetenzen zum Thema Bürgerbeteiligung in die Veranstaltung ein. Zusätzlich erörtern Experten aus Wissenschaft und Praxis in Vorträgen Fachfragen der Bürgerbeteiligung. Abgerundet wird die Veranstaltung von über 50 Projekten aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik, die ihre Arbeit an Thementischen, in Gesprächsformaten oder in einer Ausstellung vorstellen. Die Idee zum Kongress kam von der Allianz für Beteiligung, die den Tag gemeinsam mit dem Staatsministerium, dem Ministerium für Soziales und Integration sowie der Baden-Württemberg Stiftung veranstaltet.

„Netzwerke wie die Allianz für Beteiligung sind wichtige Impulsgeber für die Bürgerbeteiligung im Land. Sie ermöglichen mit Veranstaltungen wie dem heutigen Kongress einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung und unterstützen damit vielseitige Kooperationen, die wir zur Stärkung der Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg brauchen“, fasst Erler zusammen.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha sagt: „Unsere Gesellschaft ist bunter und vielfältiger geworden. Wir haben eine großartige Zivilgesellschaft mit sehr vielen politisch interessierten und ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Dieses tolle Engagement kann als Kitt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wirken. Die Landesregierung arbeitet deshalb daran, die Rahmenbedingungen für Teilhabe weiter zu verbessern. Der Beteiligungskongress bietet all jenen, die sich einbringen möchten, eine gute Chance sich zu informieren, zu vernetzen, sich auszutauschen und sich zu engagieren.“

Die Stärkung der Demokratie in Baden-Württemberg wiederum ist ein Thema, dem sich die Baden-Württemberg Stiftung seit vielen Jahren widmet. „In unseren Programmen setzen wir vor allem auf die Qualifikation und Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen, um die soziale und politische Teilhabe in unserer Gesellschaft zu sichern“, erklärt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. Die Zukunft des Landes sei nicht ohne gelebte Demokratie und Gleichbehandlung aller Mitbürger vorstellbar. 

Die Veranstalter ziehen ein erstes positives Resümee zum noch laufenden Kongresstag: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen gekommen sind, um mit uns gemeinsam über die Stärkung unserer Demokratie durch Bürgerbeteiligung zu sprechen. Dies zeigt auch, dass die Menschen Interesse an diesen Themen haben und sich dazu austauschen wollen. Dazu bieten wir gerne eine Plattform, um Ansätze der Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg vorzustellen und Erfahrungen weiterzugeben. Dies ist uns gelungen und wir werden nun an die Inhalte der Diskussionen anknüpfen“, fasst Dr. Miriam Freudenberger von der Allianz für Beteiligung stellvertretend für die Veranstalter zusammen.

Hinweis für die Redaktionen:
Ab Montag, 27.03.2017 sind auf der Website der Allianz für Beteiligung auch Pressefotos zu finden.

Medienkontakt:

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Cornelia Zeiger
Pressereferentin Stabsstelle Kommunikation
Kriegsbergstraße 42
70174 Stuttgart
Tel +49 (0) 711 248 476-17
zeiger@bwstiftung.de

Fotos

Informationen

 

Informationen über die Veranstalter:

Allianz für Beteiligung

Die Allianz für Beteiligung ist ein Netzwerk von AkteurInnen in Baden-Württemberg, die sich für eine Stärkung der Bürgerbeteiligung und der Zivilgesellschaft einsetzen. Die Allianz bietet im Besonderen zivilgesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit, sich zu ihren Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung auszutauschen und gegenseitig zu vernetzen. Zudem macht sie gelungene Beteiligungsprojekte in Baden-Württemberg sichtbar und bietet Bildungsveranstaltungen an, in denen sie über Möglichkeiten und Verfahren guter Beteiligung informiert. Die Allianz für Beteiligung wird vom Land Baden-Württemberg, der Baden-Württemberg Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Breuninger Stiftung und der Führungsakademie Baden-Württemberg gefördert.

Staatsministerium Baden-Württemberg, Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung

Staatsrätin Gisela Erler ist Mitglied im Kabinett und hat die Anliegen der Zivilgesellschaft und die Stärkung der Bürgerbeteiligung im Blick. Die Staatsrätin versteht sich als Botschafterin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Die Landesregierung möchte eine „Politik des Gehörtwerdens“ umsetzen. Mehr und mehr soll diese neue Haltung auf allen Ebenen der Verwaltung zutage treten. Die Menschen im Land sollen informiert werden, mitreden und auch mitentscheiden können.

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Für Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen und von jung bis alt wollen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass alle ihren Platz in der Gemeinschaft finden und sich entfalten können. Viele Menschen brauchen Hilfe bei Krankheit, Bedürftigkeit, in sozialen Notlagen, in ihrer familiären Situation, bei Arbeitslosigkeit, Ausgegrenztheit, bei Behinderung und im Falle von Diskriminierung, gleich welcher Art. Jeder soll im Bedarfsfall ein Optimum an Strukturen und Hilfsangeboten im sozialen und gesundheitlichen Bereich vorfinden. Neben der Erhaltung und Schaffung von Hilfestrukturen nehmen wir aber auch die Potenziale der Menschen jeglichen Alters in den Blick.

Baden-Württemberg Stiftung

Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert - und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger.

Ansprechpartner Allianz für Beteiligung:

Lisa Weis
Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
Königstraße 10 A
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 / 335 000-82
Telefax: 0711 / 335 000-66
E-Mail: Lisa.Weis@afb.bwl.de
Internet: www.allianz-fuer-beteiligung.de