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„Talent im Land“ fördert faire Bildungschancen

08.11. Unterstützung für begabte Jugendliche

„Talent im Land“ fördert faire Bildungschancen

Mit dem Stipendienprogramm Talent im Land (TiL) unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung seit 2003 begabte Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife. Besonders talentierte Jugendliche erhalten finanzielle Förderung, Beratung bei der Berufsorientierung sowie attraktive Bildungsangebote. Seit diesem Jahr ist die Josef Wund Stiftung gemeinsamer Träger des Programms.

Stuttgart, 9. November 2019 – 50 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten sind seit dem 1. September Teil der TiL-Familie und werden auf ihrem Bildungsweg umfassend unterstützt. Sie wurden gestern Abend von Staatssekretärin Gisela Splett sowie den Geschäftsführern der Baden-Württemberg Stiftung und der Josef Wund Stiftung im Neuen Schloss in Stuttgart in das Programm Talent im Land aufgenommen. „Gute Bildung ist das Wichtigste, was wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können“, betonte Gisela Splett, Staatssekretärin im Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg. „Diesen Auftrag nehmen wir als Landesregierung sehr ernst und investieren daher im laufenden und auch im kommenden Doppelhaushalt viel Geld in die Bildung. Den Stiftungen danke ich, dass diese durch das Stipendienprogramm eine wichtige Unterstützung für verbesserte Bildungschancen anbieten.“ Für die 33 Mädchen und 17 Jungen, die aus knapp 300 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt wurden, öffnen sich als TiL-Stipendiaten neue Perspektiven. Neben einer monatlichen Unterstützung von 150 Euro erhalten sie Zugang zu einem umfangreichen Seminar- und Bildungsprogramm, lernen bei der Sommerakademie berufliche Vorbilder kennen und bekommen aus dem Netzwerk des Programms Ratschläge für Schule und Berufsplanung.

Engagiert und talentiert

Die jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten haben sich bereits sozial oder politisch engagiert oder Auszeichnungen für schulische oder sportliche Leistungen erhalten. Sie sind vielseitig interessiert und haben oftmals klare berufliche Ziele. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert und beeindruckt von dem Potenzial, der Lebensfreude und den Persönlichkeiten unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten. Darin sehe ich eine große Bereicherung nicht nur für die jungen Menschen selbst, sondern für das ganze Land – und die Bestätigung, dass TiL nach wie vor ein wichtiges Bildungsprogramm ist“, erklärt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. In diesem Jahr stehen besonders die Studienfächer Physik, Informatik oder Medizin hoch im Kurs. Aber auch das Engagement für die Umwelt, das Interesse am politischen Geschehen und der Wunsch, sich für andere einzusetzen, zeichnet die Jugendlichen aus: Sie wollen Kinderärzte werden und in Kriegsgebieten helfen, Jura oder Politik studieren und für Frauenrechte kämpfen oder die Umwelt schützen.

Kulturelle Vielfalt verbindet

Der TiL-Jahrgang 2019 ist eine vielfältige Gruppe: 22 Schülerinnen und Schüler sind in Deutschland geboren, 16 in Syrien. Weitere Geburtsländer sind Afghanistan, Iran, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Russland, Tibet und Usbekistan. Während fünf Schülerinnen und Schüler keinen Migrationshintergrund haben, sind 27 Stipendiatinnen und Stipendiaten innerhalb der letzten fünf Jahre nach Deutschland zugewandert. „Der diesjährige Stipendiatenjahrgang hätte unserem Stifter große Freude bereitet. Josef Wund musste den steinigen Weg zum beruflichen Erfolg in jungen Jahren fast ohne Unterstützung gehen. Deshalb ist es ganz in seinem Sinne, so unglaublich motivierte und talentierte Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zu fördern und ein Stück weit zu begleiten“, betont Oberbürgermeister a. D. Christoph Palm, Geschäftsführer der Josef Wund Stiftung.

Förderung mit Tradition

Seit 2003 gibt es das Stipendienprogramm Talent im Land, das bereits mehr als 800 begabte Schülerinnen und Schüler gefördert hat. Bewerben können sich Jugendliche, die mindestens die siebte Klasse besuchen und die Schule mit dem Abitur oder der Fachhochschulreife beenden möchten. Außer Talent müssen die Schüler Ausdauer, Zielstrebigkeit und soziales Engagement mitbringen. Das Gesamtbudget für Talent im Land beträgt pro Jahr rund 1 Mio. Euro.

 

Hinweis an die Redaktionen:

Bildunterschrift: V.l.n.r.: Christoph Palm, Geschäftsführer der Josef Wund Stiftung, Staatssekretärin Gisela Splett und Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung mit den 50 neuen TiL-Stipendiaten bei der feierlichen Begrüßung im Neuen Schloss in Stuttgart.

Individuelle Portraitfotos von allen Stipendiaten senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
© Björn Hänssler

Weitere Informationen finden Sie unter www.talentimland.de

Stiftungsprofile:

Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de

Die Josef Wund Stiftung sendet im Sinne ihres Stifters klare Impulse in die Gesellschaft, gibt Anstöße, bietet Unterstützung und hilft speziell denjenigen, die mit Leistungswillen aus ihrem Leben für sich und andere das Beste machen wollen. Aus diesen Quellen speist sich die Leitidee zur Förderung von Menschen, die unverschuldet unter ungünstigen Voraussetzungen in ihr Schul- oder Berufsleben starten müssen. Die Hilfestellungen sollen dem Wohle der einzelnen Person dienen und gleichzeitig zum Nutzen der Allgemeinheit sein. www.jw-stiftung.de

 

Medienkontakt:

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Nadia Heide
Referentin Stabsstelle Kommunikation
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