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Schulen aus dem ganzen Land überzeugen beim „beo-Wettbewerb“

04.05.2018 200 Baden-Württemberg Stiftung zeichnet Kreativität beruflicher Schulen aus

Schulen aus dem ganzen Land überzeugen beim „beo-Wettbewerb“

Schüler der Beruflichen Schule Villingen-Schwenningen haben gestern bei der Abschlussveranstaltung des „beo – Wettbewerb Berufliche Schulen“ der Baden-Württemberg Stiftung mit ihrem Projekt „Energiewende-Box“ den Jurypreis gewonnen. Den zweiten Preis des Abends vergab das Publikum, das sich für die Projektgruppe aus Biberach entschied. Insgesamt sechs Teams präsentierten im Wizemann-Areal in Stuttgart ihre kreativen Ideen rund um das Thema „Baden-Württemberg 2030: Wie wollen wir leben und was müssen wir dafür tun?“.

Stuttgart, 05. Mai 2018. Wie viel Leistungsvermögen in den Schülerinnen und Schülern der beruflichen Schulen steckt, zeigen sie regelmäßig beim „beo – Wettbewerb Berufliche Schulen“ der Baden-Württemberg Stiftung. Bei der elften Runde des „beo“ stand der gesamte Prozess eines Projekts von der Idee über die Durchführung bis zur abschließenden Dokumentation im Mittelpunkt. 

Insgesamt sechs Teams von Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen und Auszubildenden aus Betrieben in Baden-Württemberg wurden unter den zahlreichen Bewerbern ausgewählt und präsentierten gestern nach einer sechsmonatigen Projektphase ihre Ergebnisse im Stuttgarter Wizemann-Areal. Das Thema dieses Jahrgangs: „Baden-Württemberg 2030: Wie wollen wir leben und was müssen wir dafür tun?". Für ihre Projektdurchführungen standen den Teams aus Konstanz, Gernsbach, Offenburg, Biberach, Villingen-Schwenningen und Stuttgart jeweils bis zu 10.000 Euro zur Verfügung. Bei der Preisverleihung am Freitagabend gewann das Team aus Villingen-Schwenningen mit seinem Projekt Energiewende-Box den Jurypreis. Das Publikum entschied sich für das Projekt „Umbrella of Tolerance“ aus Biberach. 

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann lobte die Teams für ihre kreativen Ideen: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit hochaktuellen Fragen beschäftigt: Wie können wir verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen und wie können wir gemeinsam für mehr Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen. Die Projekte zeigen eindrucksvoll, wie unser Zusammenleben in der Zukunft aussehen kann – und beweisen gleichzeitig, wie viel kreatives Potenzial in unseren beruflichen Schulen steckt.“

Projekt aus Villingen-Schwenningen überzeugt die Jury

In der Wettbewerbsrunde 2017/18 waren die Teilnehmer aufgerufen, Visionen zu entwickeln, wie sich das Leben in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 verändern und entwickeln könnte. Das Projekt „Energiewende-Box“ der Gewerblichen Schule konnte die Jury besonders überzeugen. Die „Energiewende-Box“soll als kleines dezentrales System jedem Eigentümer einer Photovoltaik-Anlage helfen, diese effizienter zu nutzen. Zunächst jedoch musste die schuleigene PV-Anlage erneuert werden. Eine kleine steckbare Box wird an kleinen „Energiespeichern“ im Haushalt oder auch in der Industrie, z.B. Kompressoren oder Gefriertruhen, angeschlossen. Die Box schaltet die Geräte auf unterschiedliche Sollwerte in Temperatur bzw. Druck, je nachdem wie viel Energie im Netz zur Verfügung steht, und verteilt sie intelligent. Bearbeitet wurde das Projekt von Auszubildenden aus Handwerk und Elektronik-Industrie sowie dem lokalen Energieversorger und mehreren Firmen aus der Region.

„Die Gruppe und ihr Projekt setzte sich mit einer komplexen Fragestellung auseinander, war innovativ, band selbstständig externe Partner ein und präsentierte im Ergebnis eine wahre Geschäftsidee“, so die Begründung der Jury. „Sie haben gemeinsam etwas erschaffen, auf das sie stolz sein können und eine Erfahrung gemacht, auf die sie immer wieder zurückgreifen können“.  Neben der „beo“-Trophäe durften sich die Schülerinnen und Schüler auch über ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro freuen. „Ich bin von der Kreativität und Leistungsbereitschaft der Teams sehr beeindruckt. Die Qualität der Projekte zeigt immer wieder aufs Neue, wozu unsere Schülerinnen und Schüler fähig sind und dass das duale System in Baden-Württemberg zukunftsfähig ist“, erklärte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.  

Der „beo“ steht für Qualität und Zukunft

Seit 2001 zeichnet die Baden-Württemberg Stiftung kreative und zukunftsweisende Projekte von Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden aus Betrieben im Land aus. Die Projekte werden seit der Wettbewerbsrunde 2015/16 von der Idee bis zur abschließenden Dokumentation begleitet. Im Mittelpunkt stehen dabei herausfordernde Fragestellungen, die kreative Lösungsansätze erfordern und dazu beitragen, die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs zu erhalten. Das Landesinstitut für Schulentwicklung und zwei ehemalige Berufsschullehrer stehen den Teams beratend zur Seite. In der 15-jährigen Laufzeit des Wettbewerbs haben mehr als 800 Projekte mit ihren Ideen teilgenommen.

 

Hinweise an die Redaktion:
Anbei finden Sie jeweils ein Gruppenbild der beiden Gewinner-Teams und ein Foto aller Teilnehmer.
Copyright: Nadine Feber
Das Faktenblatt mit Beschreibungen aller Projekte finden Sie HIER.
Weitere Informationen zum „beo – Wettbewerb Berufliche Schulen“ finden Sie unter www.beo-bw.de

 

Medienkontakt:

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Julia Kovar-Mühlhausen
Leiterin Stabsstelle Kommunikation
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