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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Deutschland

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Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Aufsichtsrat: Weitere 6,3 Mio. Euro für Programme

05.06. Grünen-Fraktionsvorsitzender Andreas Schwarz: „Europa lebt vom Mitgestalten – auf allen Ebenen. Diese Potenziale wollen wir stärken“

Aufsichtsrat: Weitere 6,3 Mio. Euro für Programme

Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat weitere Programme für das Jahr 2020 beschlossen. Die Stiftung investiert unter anderem in die internationale Spitzenforschung. Ein neues Frankreich-Programm soll das zivilgesellschaftliche Engagement zwischen Deutschland und Frankreich stärken.

Stuttgart, 5. Juni 2019. Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat unter Vorsitz von Andreas Schwarz MdL in seiner Frühjahrssitzung weitere Programme für das Wirtschaftsjahr 2020 beschlossen. In einer zweiten Tranche fließen 6,3 Mio. Euro sowohl in neue Projekte als auch in bestehende Programme aus den drei Bereichen Forschung, Bildung sowie Gesellschaft und Kultur. Insgesamt stehen für das Jahr 2020 41 Mio. Euro zur Verfügung, inklusive des Budgets der Stiftung Kinderland.

„Die Europäische Gemeinschaft ist im Umbruch. Die Antworten auf die Herausforderungen werden nicht nur in Brüssel und Straßburg verhandelt: Die Mitwirkung der Länder ist neben der kommunalen und regionalen Selbstverwaltung ein Kerngedanke einer bürgernahen Europäischen Union. In Baden-Württemberg leben und arbeiten viele Menschen in Grenzregionen. Aus diesem lebendigen Austausch der Ideen entsteht Neues – auf beiden Seiten der Grenzen. Und diese Potenziale wollen wir mit Forschungskooperationen und einer neuen Frankreichkonzeption stärken. Denn Europa lebt vom Mitgestalten – auf allen Ebenen“, erklärt Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN.

Neue Beschlüsse zu Spitzenforschung und Beziehungen zu Frankreich
Im Programm „Internationale Spitzenforschung“ führen baden-württembergische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler exzellente Projekte gemeinsam mit Spitzenforschern aus dem Ausland durch. Neben Publikationen und einigen Patentanmeldungen sind bereits langfristige Kooperationen entstanden, die für die Zukunftsfähigkeit des Forschungsstandorts Baden-Württemberg wichtig sind. Den Erfolg und die Nachhaltigkeit des Programms belegt die große Anzahl der nach der Anschubfinanzierung durch die Stiftung erfolgten eingeworbenen Drittmittel. Mit den neu beschlossenen 3 Mio. Euro können fünf bis sechs neue Projekte in das Programm aufgenommen werden.

0,75 Mio. Euro fließen im Bereich Bildung in ein neues „Frankreich-Programm“, das das zivilgesellschaftliche Engagement zwischen Deutschland und Frankreich stärken soll. „Baden-Württemberg spielt als größtes an Frankreich angrenzendes Bundesland eine besondere Rolle in der länderübergreifenden Zusammenarbeit“, erklärt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „Deshalb wollen wir mit dem Programm Projekte aus Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft mit Bezug zu Frankreich unterstützen, und dabei vor allem zivilgesellschaftliche und transnationale Austauschformate in den Blick nehmen“. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf kleineren gemeinnützigen Organisationen und Vereinen, denen der Zugang zu Förderung erleichtert werden soll.

Im Bereich Gesellschaft und Kultur wurde das Pilotprojekt „Furchtlos“ zur psychotherapeutischen Behandlung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMAs) in Höhe von 1,2 Mio. Euro beschlossen. Viele unbegleitete junge Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten sind traumatisiert und nicht fähig, sich sozial oder beruflich in die Gesellschaft zu integrieren. Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Männer zwischen 13 bis 21 Jahren und hat den Aufbau einer Struktur für gestufte Hilfen und die Behandlung von UMAs zum Ziel, um die psychische Gesundheit, die Bildungschancen und somit die Integration zu verbessern. Zentrale Elemente sind die Einführung eines landesweiten Screenings für UMAs, Rekrutierung und Schulung von Psychotherapeuten und Schulung von Dolmetschern. Bereits integrierte Geflüchtete sollen als ausgebildete Gesundheitslotsen unterstützen. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. In den ersten beiden Jahren soll die Versorgung im Bodenseekreis, der Stadt Stuttgart und dem Kreis Konstanz aufgebaut werden; anschließend soll das Angebot landesweit ausgerollt werden.

Finanzierung der Projekte langfristig sichergestellt
Die Baden-Württemberg Stiftung verwaltet ein Vermögen von 2,3 Mrd. Euro und zählt damit zu den größten Stiftungen in Deutschland. „Unsere strategische Vermögensallokation hat sich in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres erneut bewährt. Wir sind optimistisch, unsere Ziele für das Jahr 2019 zu erreichen. Durch unsere weitsichtige Investitions- und Anlagepolitik ist die Finanzierung der beschlossenen Projekte weit über das Jahr 2019 hinaus sichergestellt“, erklärt der für den Vermögensbereich zuständige Geschäftsführer Reiner Moser.

Stiftungsprofil:
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. www.bwstiftung.de

Hinweis an die Redaktionen:

Eine aktuelle Liste mit allen Beschlüssen finden Sie hier.

Eine Übersicht über die Mitglieder des Aufsichtsrats finden Sie hier.

 

Medienkontakt:
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Julia Kovar-Mühlhausen
Leiterin Stabsstelle Kommunikation
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