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Artur Fischer Erfinderpreis 2019 verliehen

03.07.2019 Membranfilter zur Ressourcenschonung mit Hauptpreis ausgezeichnet, Starke Beteiligung beim Schülerwettbewerb

Artur Fischer Erfinderpreis 2019 verliehen

Edmund Erath (74), Berater im Bereich Umweltschutz aus Gaggenau, hat den mit 10.000 Euro dotierten Artur Fischer Erfinderpreis Baden-Württemberg 2019 im Bereich „Private Erfinderinnen und Erfinder“ gewonnen. Die Jury ehrt damit seine neuartige Membranfiltertechnik, die ressourcenschonend und umweltfreundlich zugleich wirkt. Erath erhält zugleich den Sonderpreis Ressourcen-Effizienz der Unternehmensgruppe fischer. Im Schülerwettbewerb gewann unter anderem ein Erfinderinnen-Duo der Deutschen Schule in Lima/Peru, die zum baden-württembergischen Kultusbereich gehört.

Der Artur Fischer Erfinderpreis, gestiftet von Artur Fischer und der Baden-Württemberg Stiftung, wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Überreicht wurden die mit insgesamt 38.000 Euro dotierten Preise und Anerkennungen sowie der Sonderpreis im Rahmen des „Tags der gewerblichen Schutzrechte“ durch Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes, München, Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung, sowie Jürgen Grün, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der fischerwerke.

Nutzen für die Gesellschaft
Neben der praktischen Idee steht bei dem Erfinderpreis der Nutzen der Innovationen beispielsweise für Umweltschutz oder Gesundheit im Zentrum. Bewertet wird auch das Engagement bei der Umsetzung in die Praxis. Beeindruckt hat die Jury beim ersten Preis für Edmund Erath die Möglichkeit, Klärschlämme besser reinigen und wiederverwerten zu können. Der zweite Preisträger Erwin Hallabrin aus Wannweil wurde für seine energiesparende Entwicklung bei der Regulierung von Heizungen ausgezeichnet. Dritter wurde Martin Pfrommer aus Bönningheim, der eine flexible Steh-Orthese für schwerbehinderte Kinder und Jugendliche entwickelt hat.

Die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Katrin Schütz betonte: „Kreativität, Wille und Mut zur Veränderung – das ist gerade in Zeiten der Digitalisierung wichtig für unser Land. Der Artur-Fischer-Erfinderpreis ist ein bedeutendes Symbol der Innovationskultur und des Innovationspotenzials Baden-Württembergs.“

Edmund Erath erhält zugleich den Sonderpreis Ressourcen-Effizienz der Unternehmensgruppe fischer. Dr. Ulrich Suchy, Jury-Mitglied für die fischerwerke, die sich auch nach dem Tod des Namensgebers Artur Fischer (1919-2016) für den Erfinderpreis engagieren, sagte: „Die Zielvorgabe für den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis Ressourceneffizienz lautet für uns: Aus weniger mehr machen. Das wird mit der prämierten Erfindung erreicht.“

Starke Beteiligung beim Schülerwettbewerb
Mit 78 Einzel-Erfindern und Teams und vielen hochprofessionellen Einsendungen war die Resonanz auf den Schülerwettbewerb 2019 erneut erfreulich hoch. „So viele Bewerbungen wie nie im Schülerbereich zeigen, dass junge Menschen die Zukunft mitgestalten möchten und sie hervorragende Ideen dafür haben, wie sich auch große Herausforderungen bewältigen lassen“, erklärte Christoph Dahl.

Bei den weiterführenden Schulen gewannen David Messmer und Samuel Dilger vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Tuttlingen den ersten Preis (2.000 Euro) für einen „Gasblasenabscheider für Kühlmittelkreisläufe“. Den 2. Preis (1.500 Euro) errang Jeremy Edward Mrzyglocki vom Ferdinand-Porsche-Gymnasium Zuffenhausen für „Klapp“, ein kompaktes Kombi-Arbeitswerkzeug. Den 3. Preis (1.000 Euro) gab es für Vincent Kirschbaum vom Montessori Zentrum Angell Gymnasium Freiburg für eine Augmented-Reality-Brille. 

In der Kategorie Klasse 8 bis 10 gewannen zwei Erfinderinnen von der Deutschen Schule Alexander von Humboldt in Lima/Peru (2.000 Euro). Matilde Leni Ontrop und Sophia Kiwitt Lopez wiesen die antibakterielle Wirkung einer peruanischen Heilpflanze nach. Den 2. Preis mit 1.500 Euro erzielte Benedikt Veit vom Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim für eine intelligente Arbeitslampe, die automatisch den Arbeitsbereich ausleuchtet. Dritte (1.000 Euro) wurden Lukas Ignatzi und Mark Jung vom Hellenstein-Gymnasium Heidenheim für eine dynamische Fahrradlampe, die von selbst abblendet. 

Im Wettbewerb bis Klasse 7 erhielt den 1. Preis (2.000 Euro) Alexander Resnik von der Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen in Aalen für seine Wärmedämmung mit Nussschalen. Punktgleich Zweite mit jeweils 1.500 Euro Preisgeld wurden Leonard Prall vom Welfen-Gymnasium Ravensburg für ein Solarboot zur Gewässeruntersuchung und Finn Böttinger vom Karls-Gymnasium Stuttgart sowie Felix Kuhnle, Waldschule Degerloch, für einen Bananenschalenkleber. Auch der dritte Preis (1.000 Euro) wurde in dieser Kategorie zwei Mal vergeben: An Linus Baur von der Michel-Buck-Schule Ertingen für eine Brötchenrutsche und an Noel Mang von der Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen, Aalen für ein 3D-Memory.

Fotos der Erfinderinnen und Erfinder erhalten Sie hier.

 

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