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Umfrage unter MINT-Stipendiaten

Umfrage unter MINT-Stipendiaten

Brezeln, Bier und Technologie, die umhaut

Wie internationale MINT-Stipendiaten sich ihren Studienaufenthalt in Baden-Württemberg vorstellen

Mehr als 200 MINT-Studierende aus insgesamt 33 Ländern von Ägypten bis Vietnam kommen in den nächsten Wochen im Rahmen des Baden-Württemberg Stipendiums in unser Bundesland. Sie sind die Fachkräfte von morgen, die unser Land dringend benötigt. Welche Vorstellungen, Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Befürchtungen sie vor ihrer Reise nach Deutschland haben, verrieten sie in einer Umfrage.


Stuttgart, 6. September 2016 – Der Begriff MINT (steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ist derzeit wieder in aller Munde, denn am 16. September findet in Stuttgart die von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützte European MINT Convention statt. Neben MINT-Strategien in Europa, Frauen in MINT-Berufen und der Digitalisierung geht es bei der Konferenz auch um den „Wettbewerb der Kontinente“ um herausragende MINT-Fachkräfte. „Wir fördern mit unseren Programmen MINT-Nachwuchs bereits in der Schule und sehen hier ein enorm wichtiges Thema für die Zukunftssicherung Baden-Württembergs“, sagt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.
Der Frage nachgehend, wie Baden-Württemberg in der internationalen Wahrnehmung als MINT-Standort dasteht, hat die Stiftung eine qualitative Umfrage unter 200 MINT-Stipendiatinnen und Stipendiaten des Baden-Württemberg Stipendiums gestartet, deren Auslandsaufenthalt kurz bevor steht.

Baden-Württemberg weckt Erwartungen

Nach den Begriffen befragt, die ihnen zuerst zu Baden-Württemberg einfallen, sind Technologie, Innovation, die Automobilindustrie und die Ingenieurskunst ganz weit vorn. Außerdem rechnen viele Studierende mit „freundlichen Menschen“, einem „multikulturellen Land“ und einer „spannenden Kultur“. „Ich erwarte, dass mich die neuen Technologien (an der Hochschule Karlsruhe) umhauen werden! Ich hoffe, dass ich Dinge sehen und lernen werde, die ich Zuhause so nie erleben würde“, freut sich Informatik-Student Eric Reyes Cruz aus Mexiko. Nicht zuletzt reicht auch der gute Ruf des deutschen Bieres bis nach Chile und Südkorea: Die Südkoreaner Younsoo Chae und Kihan Shin freuen sich zu allererst auf die deutsche Braukultur. „Brezeln, Bier, Bahn und Autos“ sind die vier Stichworte, die dem angehenden Ingenieur Andreas Uslar aus Valparaíso in Chile beim Gedanken an Baden-Württemberg als erstes in den Sinn kommen. Was die akademische Lehre betrifft, erwarten viele Studierende im Vergleich zu ihren Heimatländern mehr Interaktion, neue Unterrichtsstile und mehr Teilnahme sowie eigenständigeres Arbeiten, was durchaus als Herausforderung gesehen wird. Nicht nur über das Leben an der Universität, auch über die allgemeinen Lebensbedingungen machen sich viele Studierende Gedanken. Eric Reyes Cruz ist vor allem begeistert von der politischen Stabilität in unserem Land. „Anders als bei uns in Mexiko, lebt man dort in einem sicheren und unglaublichen Land, das von Leuten regiert wird, die sich wirklich um die Menschen kümmern“, meint er.

Sprachbarrieren und menschliche Distanz

Die größten Unsicherheiten bestehen im Umgang mit der deutschen Sprache an der Uni und im Alltag sowie im Hinblick auf die vergleichsweise hohen Lebenshaltungskosten in Deutschland. Thye Liang Yeap aus Malaysia befürchtet: „Die Lebenshaltungskosten in einem hoch entwickelten Land wie Deutschland sind sehr hoch, und die malaysische Währung ist schwach.“ Besonders südamerikanische Studenten, die ein enges Verhältnis zu ihren Dozenten gewohnt sind, haben Angst, dass sie in Baden-Württemberg mehr zwischenmenschliche Distanz erwartet, auch über das universitäre Umfeld hinaus. Der brasilianische Informatik-Student Eduardo Ferreira Gehrke formuliert das so: „Ich erwarte, dass Professoren und Studierende ein eher unpersönliches Verhältnis haben, anders als in Brasilien. Freundschaften zu Deutschen aufzubauen, sehe ich als große Herausforderung.“ Auch die angehende Ingenieurin Jéssica Rosa Faita sieht das ähnlich: „Ich glaube, die Deutschen sind nicht so herzlich. Wir Brasilianer umarmen alle und behandeln jeden wie einen Freund.“

Erwartungen werden mehr als erfüllt

Im Großen und Ganzen überwiegen die Vorfreude und die Begeisterung bei den Stipendiatinnen und Stipendiaten. Alle sehen den Studienaufenthalt in Baden-Württemberg als große Chance für ihre berufliche Zukunft und persönliche Entwicklung. Als Baden-Württemberg-Stipendiaten werden die Studierenden Teil eines lebendigen internationalen Netzwerks und können lange über ihre Zeit in Deutschland hinaus Kontakte und Freundschaften pflegen. Studenten, die ihren Aufenthalt in Baden-Württemberg bereits absolviert haben, können sich laut Umfrage ausnahmslos vorstellen, auch dauerhaft hier zu arbeiten. Sie lobten vor allem die exzellente Infrastruktur, die große Sicherheit im öffentlichen Raum sowie das hohe Niveau von Forschung und Technologie.

Hinweis

Wenn Sie Interesse an einem persönlichen Interview mit einem unserer Stipendiaten haben, vermitteln wir gerne den Kontakt.

Baden-Württemberg Stipendium

Das Baden-Württemberg-Stipendium der Baden-Württemberg Stiftung ermöglicht rund 1.400 Studierenden pro Jahr durch gezielte Unterstützung den Blick „über den Tellerrand“ hinaus. Für jede Teilnehmerin / jeden Teilnehmer aus Baden-Württemberg kommt eine Stipendiatin oder ein Stipendiat aus dem Ausland in den deutschen Südwesten – insgesamt 20.000 Stipendiaten haben so seit 2001 Auslandserfahrungen gesammelt. Die Prinzipien Gegenseitigkeit und Austausch stehen im Mittelpunkt des Baden-Württemberg-Stipendiums und machen dieses zu einem bundesweit einmaligen Programm. www.bw-stipendium.de


Medienkontakt:
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Cornelia Zeiger
Pressereferentin Stabsstelle Kommunikation
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Tel +49 (0) 711 248 476-17
Mobil: +49 (0) 160 9075 9650
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