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Perspektiven für Donauraum

Perspektiven für Donauraum

Zukunftsperspektiven für den Donauraum: Erfolgreiche Projekte stellen sich vor

Baden-Württemberg Stiftung unterstützt nachhaltige Konzepte für Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft


Die Völkerverständigung fördern, eine tragfähige Zivilgesellschaft aufbauen und den Austausch von Wissen vorantreiben. Darum geht es beim Programm „Perspektive Donau: Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft“ der Baden-Württemberg Stiftung. Über die Förderung zahlreicher Projekte im kulturellen und sozialen Bereich sowie in der Bildung sorgt sie für die dringend nötige Vernetzung und Stärkung der Strukturen im Donauraum. Einige erfolgreiche Projekte präsentierten sich nun im Rahmen des zehnten Internationalen Donaufestes auf der Fachkonferenz „Austausch, Zusammenarbeit, Vernetzung: Offene Gesellschaft im Donauraum / Exchange, Cooperation, Networking: Towards an Open Society in the Danube Region“ heute in Ulm.

Ulm, 05. Juli 2016 – Die Donau verbindet unterschiedliche Länder, Kulturen, Wirtschaftsräume und Menschen. Durch die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede der Regionen gibt es große politische sowie gesellschaftliche Herausforderungen, aber auch ein enormes Entwicklungspotential. Mit dem Programm „Perspektive Donau: Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft“ unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung nachhaltige Vorhaben im Donauraum. Die Bandbreite der finanzierten Projekte reicht von der Bildung und Qualifikation von Menschen unterschiedlichster Altersgruppen über interkulturelle Begegnungen bis hin zur Unterstützung von marginalisierten Bevölkerungsgruppen.

Zusammenarbeit und Zivilgesellschaft stärken

Die Fachkonferenz „Austausch, Zusammenarbeit, Vernetzung: Offene Gesellschaft im Donauraum“ veranstaltet die Baden-Württemberg Stiftung gemeinsam mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg und der Bayerischen Staatskanzlei. Zahlreiche Experten und Gäste gingen der Frage nach, wie eine gute Zusammenarbeit sowie eine vielfältige und lebendige Zivilgesellschaft im Donauraum gelingen kann.

„Starkes Europa muss von unten nach oben wachsen“

„Der Donauraum ist ein Musterbeispiel für die gelebte europäische Idee. Wirtschaftlich, historisch, kulturell und naturräumlich eng verwoben wird in diesem Raum zusammengearbeitet,“ sagte Dr. Beate Merk, bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen. „Ein starkes Europa muss vor allem auch von unten nach oben wachsen. Europa braucht gerade jetzt mehr Vertrauen zueinander, mehr Solidarität füreinander und mehr Zusammenarbeit miteinander. Die Verantwortung für ein gemeinsames starkes Europa liegt bei uns allen,“ so Merk weiter.

Stabilisierung und Integration südosteuropäischer Länder zentrales Thema

„Es ist wichtig, dass sich kompetente NGOs aus Baden-Württemberg in der Region engagieren, denn die Stabilisierung und Integration der südosteuropäischen Länder entlang der Donau und der Balkanroute wird ein zentrales Thema der kommenden Jahre bleiben“, so Theresa Schopper, Staatssekretärin im baden-württembergischen Staatsministerium. „Die Bewältigung der Flüchtlingskrise hat einmal mehr anschaulich gezeigt, wie viel Kraft in der Zivilgesellschaft steckt oder auch in welchem Maße staatliche Institutionen auf die Unterstützung und die Flexibilität der Zivilgesellschaft angewiesen sind. Baden-Württemberg hat hier mit Blick auf den Donauraum sicherlich eine Vorreiterrolle – auch gegenüber den Regierungen in der Region, bei denen wir für die Chancen einer Einbeziehung werben müssen.“

Auf der Fachkonferenz präsentierten sich erfolgreiche Projekte, die von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt werden:

„Tastes of Danube – Let‘s taste it“: Wissen vertiefen und nutzen

Ein Schwerpunkt des Programms „Perspektive Donau“ liegt auf der Netzwerkbildung im Donauraum. Das Projekt „Tastes of Danube“ setzt an dieser Stelle an. Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Umwelt und Soziales aus elf Ländern der Donauregion haben sich zusammengeschlossen, um mit den Teilnehmern verschiedene Aktivitäten durchzuführen, wie beispielsweise Brot backen, einen Kräutergarten anlegen oder an einem Fotowettbewerb teilnehmen. Über das verbindende kulinarische Thema des Projekts gelingt es den Verantwortlichen, Menschen über Landes-, Alters-, und gesellschaftliche Grenzen hinweg zu verbinden und miteinander in Kontakt zu bringen. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt das Projekt mit 30.000 Euro. Am 10. Juli veranstaltet „Tastes of Danube“ von 10.30 bis 12.00 Uhr ein Brückenfrühstück auf der dafür gesperrten Ulmer Herdbrücke, bei dem Menschen eingeladen sind, zusammen zu essen und ins Gespräch kommen.  

„Der Donauraum ist ein wichtiger Teil Europas. Mit unserem Programm wollen wir die kulturellen Gemeinsamkeiten in der Region aufzeigen, das zivilgesellschaftliche Engagement stärken sowie innovative Bildungskonzepte und -modelle fördern“, sagt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „So schaffen wir eine Zukunftsperspektive für die Region.“

Kunst und Design im Donauraum fördern

Die Fachkonferenz „Design & zeitgenössische Kunst im Donauraum – Creative Source: Design & contemporary art in the Danube Region“ wurde ebenfalls im Rahmen des Stiftungsprogramms „Perspektive Donau“ unterstützt. Sie richtet sich an Kunst- und Designschaffende. In Vorträgen werden am 8. Juli von 10 bis 17.30 Uhr an der Privaten Hochschule für Kommunikation und Gestaltung Ulm die Themen Kunst und Design in der Praxis, deren Nutzen und gesellschaftliche Relevanz sowie Potenziale für gemeinsame Netzwerke im Donauraum besprochen und vertieft.
 
Hinweis an die Redaktionen:

Die Fachkonferenz „Austausch, Zusammenarbeit, Vernetzung: Offene Gesellschaft im Donauraum / Exchange, Cooperation, Networking: Towards an Open Society in the Danube Region“ findet am 5. Juli 2016 von 9 bis 18 Uhr im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm im Rahmen des zehnten Internationalen Donaufestes statt. Sie wird von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Staatsministerium Baden-Württemberg und der Bayerischen Staatskanzlei veranstaltet. Weitere Informationen zum Programm „Perspektive Donau: Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft“ der Baden-Württemberg Stiftung finden Sie unter http://bit.ly/1O855On.


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