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Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Der Konsum von Alkohol im frühen Jugendalter hat in den letzten Jahren eine problematische Entwicklung genommen. Alle zur Verfügung stehenden Studien berichten von einem Sinken des Einstiegsalters und einem hohen Niveau von gefährlichem Missbrauch. Bei einem Drittel der Jugendlichen stellt man ein riskantes Rauschtrinken fest. Das Durchschnittsalter für den ersten Alkoholrausch wird bei 15,5 Jahren ermittelt.

Ein weiterer Hinweis auf die ernst zu nehmende Problematik ist die Zunahme der in Krankenhäusern behandelten alkoholassoziierten Vergiftungsfälle bei Jugendlichen. Diese Fälle haben sich im Zeitraum von 1999 bis 2002 mehr als verdoppelt, und der Anteil der unter 15-Jährigen liegt bei ca. 30 %. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg gibt aktuell bekannt, dass eine wachsende Zahl junger Alkoholpatienten (unter 20 Jahre) in Krankenhäusern festzustellen ist. Von 2003 auf 2004 wird eine Zunahme von 14 % festgestellt.

Ziele des Programms waren daher die Vermeidung und Reduzierung des Alkohol- und Nikotinkonsums bei Kindern und Jugendlichen zur Förderung einer körperlich, psychisch und sozial gesunden Entwicklung sowie zur Vermeidung von Suchtgefahren. Durch die Einbeziehung der Familien bzw. der primären Bezugspersonen konnten einerseits Kinder und Jugendliche über das Bezugssystem individueller und nachhaltiger erreicht werden und andererseits durch die damit verbundene Aufklärung und Unterstützung der Eltern eine Auseinandersetzungskultur zum Suchtmittelkonsum zwischen den Generationen verstärkt werden.

Der familienorientierte Ansatz bietet den Vorteil, dass bei bereits alkohol- und nikotinauffälligen Jugendlichen nicht nur die auf Jugendlichen liegenden Belastungsfaktoren berücksichtigt werden, sondern Belastungen und Probleme in der Familie bei den präventiven Maßnahmen berücksichtigt werden können. Hier ist besonders an sozial benachteiligte Familienverhältnisse zu denken. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass man über einen aufsuchenden und familienorientierten Ansatz bildungsbenachteiligte Bevölkerungsgruppen eher erreicht als über konventionelle Öffentlichkeitsarbeit.

Acht Modellprojekte erprobten unterschiedliche Ansätze, wie die genannten Ziele erreicht werden können.