Nutzung des Internet Explorers 6/7/8

Sie nutzen eine alte Version des Internet Explorers, die leider nicht mehr unterstützt wird. Bitte verwenden Sie einen aktuellen Browser. Falls Ihnen die Rechte hierfür fehlen, können Sie Ihren Internet Explorer auch um Google Chrome Frame erweitern. Die Erweiterung ermöglicht Ihnen die Darstellung von Webseiten, die den Internet Explorer nicht mehr unterstützen. Der Download ist hier möglich.


Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42
70174 Stuttgart
Deutschland

Fon +49.711.248 476-0
Fax +49.711.248 476-50
E-Mail: info(a)bwstiftung.de

www.bwstiftung.de

Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Preisträger Kulturpreis 2015

Der siebte Kulturpreis Baden-Württemberg 2015 wurde in der Sparte "Darstellende Kunst" verliehen. Der Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro ging an Jossi Wieler, Intendant an der Staatsoper Stuttgart. Der Förderpreis ging an den Verein zeitraumexit aus Mannheim.

Jossi Wieler

Jossi Wieler, 1951 in Kreuzlingen geboren, ist seit 2011 Intendant an der Staatsoper Stuttgart. Der Stiftungsrat zeichnete mit Jossi Wieler einen Künstler aus, „dem es gelingt, in seinen Arbeiten das Gesellschaftliche und das Psychologische zu vereinen“. Wieler sei zudem in seiner Arbeitsweise und seinem aufklärerischen Humanismus beispielgebend.

 

 

Förderpreisträger: zeitraumexit e.V.

Der Förderpreis des Kulturpreises Baden-Württemberg 2015 ging an den Verein zeitraumexit aus Mannheim. In der Begründung hieß es: „zeitraumexit e.V. hat sich seit seiner Gründung zu einer wichtigen deutschland- und europaweit anerkannten Einrichtung für die freien darstellenden Künste entwickelt“. Besonders gelobt wurde auch die Verknüpfung von Nachwuchsförderung und einer rechercheorientierten Theaterarbeit. „zeitraumexit ist dadurch zu einem Ort mit bemerkenswertem Charakterund einer prägnanten Strahlkraft für Künstler der Region aber auch darüber hinaus geworden“, hieß es in der Begründung des Stiftungsrats der Stiftung Kulturpreis.

Preisträger Kulturpreis 2013

Der sechste Kulturpreis Baden-Württemberg 2013 wurde in der Sparte Bildende Kunst verliehen. Den Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro teilen sich der Kunstschriftsteller, Kritiker und Kurator Günther Wirth und der Bildhauer Harald Klingelhöller. Günther Wirth hat sein Preisgeld an die Kunststiftung Baden-Württemberg gestiftet. Der Förderpreis ging an die in Stuttgart lebende Künstlerin Pia Maria Martin.

Harald Klingelhöller

Harald Klingelhöller, 1954 in Mettmann/Düsseldorf geboren und seit 1993 Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, gilt spätestens seit  seiner Teilnahme am Skulpturenprojekt Münster 1987 und der documenta IX 1992  als einer der bedeutendsten zeitgenö ssischen deutschen Bildhauer. Seine Arbeiten sind in zahlreichen internationalen Sammlungen vertreten. Die Jury zeichnet mit Harald Klingelhöller eine Künstlerpersönlichkeit aus, deren Schaffen von großer Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und Konsequenz gekennzeichnet ist. Schon früh ist eine klare konzeptuelle Haltung für seine Arbeit charakteristisch, in der sprachliche Konstruktionen und skulpturale Form ein offenes, assoziatives Verhältnis eingehen. Dabei verwendet er von Papier über Glas, Stahl und Stein die unterschiedlichsten Materialien. Oft wirken die Installationen und Objekte bei aller Größe labil und prozesshaft. Seit 2005 entstehen überdies Schrank- und Schattenversionen früherer Skulpturen. Harald Klingelhöller hat von 1976 bis 1982 bei Klaus Rinke an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Er lebt heute in Düsseldorf und Karlsruhe. Nicht zuletzt geht der Hauptpreis der Jury mit Harald Klingelhöller auch an einen der prägenden Künstlerprofessoren des Landes.

Günther Wirth

©Dieter Blum

Mit Günther Wirth ehrtedie Jury einen freien Kurator, Autor und Kunstkritiker, der wie kein zweiter die Kunst in Baden-Württemberg nach 1945 begleitet, unterstützt und bekannt gemacht hat. Die Liste der Publikationen und Ausstellungen, die von 1957 an mit seinem Namen verbunden sind, ist umfangreich. Genannt seien hier daher nur seine beiden wichtigsten Bücher, die Standardwerke geworden sind: „Kunst im deutschen Südwesten von 1945 bis zur Gegenwart“, 1982 erschienen, und „Verbotene Kunst 1933−1945: verfolgte Künstler im deutschenSüdwesten“, die bisher einzige grundlegende Aufarbeitung dieses Themas in Baden-Württemberg; dazu als zentrales Ausstellungsereignis „Der große Albgang“ als Skulpturenweg zur Jahrtausendwende. Günther Wirth, 1923 in Magdeburg geboren, hat zunächst Pädagogik studiert und arbeitete von 1950 bis 1983 vor allem im Schuldienst. 1987 ernannte ihn das Land zum Professor. 2012 erhielt er die Staufermedaille. Er war unter anderem Ehrensenator der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Günther Wirth zeichnetefür zahlreiche Sammlungen von Banken, Kommunen, Verbänden verantwortlich, er hat zahllose Ausstellungen eröffnet, Katalogtexte geschrieben und sich als Geschäftsführer des Deutschen Künstlerbunds in Berlin auch über die Landesgrenzen hinaus für die Interessen der Künstler eingesetzt. Dabei zeichnete ihnsein unabhängiger Blick aus, die immer direkt gesuchte Nähe zuden Künstlern, die Leidenschaft für die Kunst selbst, für das „Glück des Sehens“. Mit seiner Stiftung hat Günther Wirth zuletzt auch einen Grundstein gelegt für die Förderung nachfolgender
Kunstkritiker und Autoren.

Lesen Sie das Interview mit Günther Wirth in unserem Magazin "Perspektive".

Förderpreisträgerin: Pia Maria Martin

Die in Stuttgart lebende Künstlerin Pia Maria Martin, geboren 1974 in Altdorf bei Nürnberg, überzeugt die Jury mit ihrer eigenwilligen, oft witzigen und frischen filmischen Sprache. Pia Maria Martin, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studiert und 2005 das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg erhalten hat, arbeitet vorwiegend mit Techniken des Animationsfilms, wobei Alltagsgegenständen und Alltagsszenen meist Ausgangspunkt der überraschenden und komplexen Kompositionen sind, die oft erst auf den zweiten Blick Anspielungen auf gesellschaftliche und existenzielle Fragestellungen offenbaren. Mit scheinbarer Leichtigkeit erprobt sie überdies die Möglichkeiten des rhythmischen Wechselspiels zwischen Musik und Film. Ob klassische Stillleben als Vanitassymbole vor den Augen des Betrachters vergehen, ein Suppenhuhn sich selbst wieder zusammennäht oder Stuhlreihen sich zum Appell aufstellen –Pia Maria Martin hat im Bereich des künstlerischen Films bereits eine eigenständige Handschrift entwickelt, die auf die weitere Entwicklung neugierig macht.

Preisträger Kulturpreis 2011 / Sparte Neue Medien

Hauptpreis: Medienkünstler Walter Giers aus Schwäbisch Gmünd

Förderpreis: Nachwuchskünstler Pipo Tafel aus Stuttgart

Ein Video der Preisverleihung 2011 finden Sie hier.

 

Preisträger Kulturpreis 2009 / Sparte Musik

Hauptpreis: Clytus Gottwald

Förderpreis: Christophorus Kantorei und Ulmer Spatzen

 

Preisträger Kulturpreis 2007 / Sparte Literatur

Hauptpreis: Lyriker José F. A. Oliver

Förderpreis: Künstler Edgar Harwardt

 

Preisträger Kulturpreis 2005 / Sparte Darstellende Kunst

Der Hauptpreis wurde geteilt und ging an das Aktionstheater PAN.OPTIKUM und an das Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble.

Förderpreis: Choreograf Marco Goecke

 

Preisträger Kulturpreis 2003 / Sparte Bildende Kunst

Hauptpreis: Wolfgang Laib

Förderpreis: Kunststiftung Baden-Württemberg