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BERND MÖHRLE

Seit 2009 führt er an der Realschule Freudenstadt kicken&lesen-Projekte durch. Der Schulsozialarbeiter war auch Referent beim Forum Bildung „Was tun für Jungen!?“, zu dem die Baden-Württemberg Stiftung 2015 eingeladen hatte.

»ICH NENNE DAS DEN INNEREN SCHIEDSRICHTER.«

# 01 / Wie bekommen Sie Jungs zum Lesen?

Indem sie gar nicht merken, dass sie es tun. Und das geht am besten, wenn Lesen in einen Wettbewerb eingebettet ist. Unsere Kick- und Lesezirkel laufen beispielsweise so ab: Es wird gekickt, dann kommt ein Pfiff, und die Jungs müssen einen Text lesen und eine Frage beantworten. Dann wird wieder gepfiffen und weitergespielt. Fürs Lesen gibt’s Punkte. Und fürs Toreschießen auch. So ein Wettkampf läuft manchmal über zwei, drei Tage. Die Jungs sind mit so viel Freude und Enthusiasmus dabei, sie merken gar nicht, dass sie lesen.

# 02 / Der Spaß steht also im Vordergrund?

Und das Gemeinschaftsgefühl. An unserer Schule sprechen wir alle Schüler mit unterschiedlichen Leistungsniveaus an. Dabei spielt es keine Rolle, wie gut jemand Fußball spielt oder lesen kann – die Hauptsache ist, dass man es gern macht und sich gegenseitig unterstützt. Ich erlebe immer wieder, wie sehr kicken&lesen die Sozialkompetenz von Schülern fördert.

# 03 / Ist das bei einem Teamsport nicht selbstverständlich?

Ja, aber das müssen sie erst einmal lernen. Ich lege großen Wert darauf, dass die Jungs beim Fußball und beim Lesen Regeln befolgen und fair miteinander umgehen. Wenn ich Regeln verstehe und akzeptiere, übertrage ich diese Haltung auf meine Klasse und meinen Schulalltag. Ich nenne das den inneren Schiedsrichter.

 

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