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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42
70174 Stuttgart
Deutschland

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Fax +49.711.248 476-50
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Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

1.Preis

Pub Science

Kreisberufsschulzentrum Ellwangen (Jagst)
Gew., Hausw. u. Kaufm. Schule Ellwangen (Jagst)

Projektteam
14 SchülerInnen des Technischen Gymnasiums - J2

Projektidee
Häufig besitzt das Fach Chemie - oft auch durch entsprechende Medien suggeriert - bei Schülern und auch in der Bevölkerung ein sehr negatives Image. Da wir diese Meinung nicht teilen, wollten wir den effektvollen und alltäglichen Charakter der Chemie durch ein entsprechendes Projekt darstellen, an ungewöhnlichen Orten der Öffentlichkeit präsentieren und so eine positive Kommunikation über die Chemie in Gang setzen.

Projektbeschreibung
Ziel des Projektes Pub Science war es, Menschen durch einen innovativen Zugang für die Relevanz von chemischen Prozessen im Alltag zu sensibilisieren und sie zu einem ungezwungenen Umgang mit komplexen naturwissenschaftlichen Sachverhalten zu motivieren. Im Vordergrund stand dabei die Verortung im Alltag. Unsere Wahl fiel auf Kneipen in der Umgebung, da hier durch die kommunikativen Gegebenheiten eine ungezwungene und auch unerwartete Präsentation von alltagsbezogenen chemischen Versuchen möglich ist. Um dem Regenerationsort „Kneipe“ gerecht zu werden und um einen konkreten Bezug zu alltäglichen Situationen zu schaffen, integrierten wir unsere chemischen Versuche in selbst verfasste und gestaltete Spielszenen. In den Arbeitsgruppen „Magier“, „Schwiegermonster“, „WunderBAR“ haben wir uns jeweils eine Geschichte erdacht, die Chemie für andere Menschen veranschaulichen kann. Wir bereiteten über mehrere Wochen während des Laborunterrichts verschiedene Versuche vor, passend zu der Geschichte. Unsere Gruppe „The Mangement“ organisierte den reibungslosen Ablauf des Abends. Am 20. Dezember 2012 wurden in verschiedenen Kneipen in Ellwangen die Chemie-Geschichten parallel vorgeführt. Die Gruppen tauschten nach Beendigung ihrer Versuchsreihe die Kneipen und starteten in den anderen Kneipen die Versuchsreihe erneut. Drei Presseartikel lobten unsere Idee und unser Engagement. Es gab viele positive Meinungen und Kommentare der Kneipen-Zuschauer: „Schade, dass ich nie so einen tollen Unterricht hatte...“ oder „... bereue ich es, Chemie abgewählt zu haben“ oder „Es sollte noch eine Kinderausgabe von diesem Projekt geben...“. 

2.Preis

GHSE - Erste Theater-AG

Gewerbl. und Hauswirtschaftl.-Sozialpfl. Schule Emmendingen

Projektteam
23 Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums

Projektidee
Da es an unserer Schule bis dato keine Theater-AG gab, und wir sehr theaterinteressiert sind, war die einfachste Lösung naheliegend: Wir gründen selbst eine Theater-AG. Diese Idee setzten wir, die 23 Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums Emmendingen, um.

Projektbeschreibung
Unser Traum war es, eine sich selbstständig weiter entwickelnde Theater-AG zu gründen, die auch in kommenden Jahren weiter bestehen soll. Dies ist uns gelungen. Wir studierten das Stück „Leben sie noch? Oder erben wir schon?“ von Barbara Peters selbstständig ein und führten es im Juni 2012 auf. Dabei waren sehr viele Arbeitsabläufe zu erledigen: Analyse des Stückes, Casting, Werbung, Proben, Kulissen entwerfen und bauen, Rollen lernen und vieles mehr. Wir erzielten einen Überschuss in Höhe von 1000 € bei unseren Aufführungen. Diesen Betrag haben wir der UNESCO-Gruppe unserer Schule gespendet. Somit wird ein Projekt von Schwester Carolin in Chile unterstützt. Schwester Carolin gründet Schulen, damit Straßenkinder Schulbildung bekommen können. Es ist unser Wunsch, dass die Theater-AG immer nur ein komplett schülerorganisiertes Projekt bleibt. Auch in diesem Jahr ist dies der Fall. Es geht darum, der Schule und ihren Schülern etwas zu geben, das durch keinen Unterricht vermittelt werden kann: Selbstverantwortung und Durchhaltevermögen. Es gelang uns auch, nicht nur ältere, sondern auch junge Leute mit unserem Stück für die Theaterwelt zu begeistern. 

3. Preis

Brückenschläge

Gottlieb-Daimler-Schule 1 Sindelfingen
Technisches Schulzentrum Sindelfingen

Projektteam
30 SchülerInnen des TG und weitere Personen

Projektidee
Der Verein futuRoma e.V. ist eng mit der Gottlieb-Daimler-Schule 1 verflochten. Seit Jahren versucht er durch verschiedene Aktionen die Lebensumstände der Roma in Kriva Palanka (Mazedonien) nachhaltig zu verbessern. Bereits seit 2006 betreibt der Verein in Mazedonien einen integrativen Kindergarten. Bei den regelmäßigen Fahrten nach Mazedonien fielen uns die folgenden Missstände in der Roma-Gemeinde auf: Kein ganzjähriger Zugang zu sauberem Wasser/ einsturzgefährdete Holzstege ohne Geländer - stark vermüllter und zugewachsener Bachlauf - Müll überall mangels fehlender Müllbehälter.

Projektbeschreibung
Im Juli 2012 waren wir (30 Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Ehemalige und Freunde) acht Tage in Kriva Palanka. In dieser Zeit konnten wir 10 neue Metallbrücken, die während der Planungsphase im April in Auftrag gegeben wurden, installieren, die Reinigung des Baches erreichen, 2 Wasserstellen einfassen und ein Müllsystem einrichten. Bei allen Arbeiten haben wir Roma jeden Alters mit einbezogen, womit wir ein noch nie da gewesenes „Wir-Gefühl“ erreichen und alle Arbeiten in dieser kurzen Zeit abschließen konnten. Bei allen Maßnahmen stand und steht für uns die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Alle Projekte sind im Ghetto nicht nur sichtbar, sondern tragen auch enorm zur Verbesserung der Lebensverhältnisse aller Menschen bei. 

Lobende Anerkennung

FES goes Social

Friedrich-Ebert-Schule Esslingen a. N.
Gewerbliche Schule Esslingen am Neckar

Projektteam
7 SchülerInnen des Technischen Gymnasium, davon 3 Ehemalige

Projektidee
Die Idee entstand auf unserem jährlichen SMV-Workshop-Wochenende. Wir machten uns Gedanken, wie wir uns als SMV mit sozialen Themen in das Schulleben einbringen könnten. Die Ideen zu den Themen wie Organspende und Entwicklungshilfe entstanden zum Teil durch persönliche Kontakte (Dialyse-Patient, Entwicklungshelferin etc.)

Projektbeschreibung
Wir organisierten fünf Themenwochen unter der Überschrift „Schüler für Schüler“. Dabei wurden die folgenden Inhalte thematisiert: Organspende / AIDS-Aufklärung / gesunde Ernährung / Entwicklungshilfe / Anti-Rassismus. Die Themenbereiche wurden jeweils mit verschiedenen Aktionen vertieft: Vorträge von externen Experten, Info-Stände mit Materialien, Pfandgeld-Aktion, karitativer Verkauf, Müsli-Buffet, Thematisierung im Unterricht u.a. Sponsoren halfen uns bei der finanziellen Bewältigung des Projektes. Presseberichte bestätigten die Wichtigkeit unseres umfangreichen und sehr aufwändigen Projektes. 

Lobende Anerkennung

1000 Kraniche für Fukushima

Robert-Mayer-Schule Stuttgart
Gewerbliche Schule Stuttgart

Projektteam
13 Schüler der Meisterschule für Klempnertechnik

Projektidee
Der Japaner So Iwamoto fertigte 2009 einen Kupferkranich in Origamitechnik als Klempnermeisterstück. Die Origami-Papierfalttechnik wurde auf flexibles Metall übertragen. Nach einer alten japanischen Legende hat derjenige einen Wunsch von den Göttern frei, dem es gelingt, 1000 Kraniche zu falten. Als Ausdruck der tiefen Betroffenheit für die Opfer der Nuklearkatastrophe in Fukushima entstand im März 2011 die Idee für das Spendenprojekt. Mitglieder im Gründerteam sind u.a. So Iwamoto und Gert Brenner (Lehrer an der RMS Stuttgart).

Projektbeschreibung
Aus einem Meisterstück entsteht eine europaweite Spendenaktion für die Opfer der Nuklearkatastrophe von Fukushima. Angehende Klempnermeister der Robert-Mayer-Schule in Stuttgart tragen die Idee „1000 Kraniche für Fukushima“ weiter und legen den Grundstein für ein bis heute anhaltendes Erfolgsprojekt. Die Herstellung der Kraniche ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Trotzdem schaffen es alle Teilnehmer des Meisterkurses einen oder zwei Kraniche herzustellen. Auf Messen werden Kurse in der Kranichfalttechnik angeboten. Die Kraniche werden nummeriert und verkauft. Die Stückzahl von 1000 Kranichen bleibt das Ziel! An symbolträchtigen Orten wurde und wird noch gefaltet. Der Erlös von 28.000 € kommt einer Organisation zugute, die im Katastrophengebiet um den Atomreaktor von Fukushima Familien mit Kleinkindern und schwangeren Frauen hilft. Sponsoren und Pressemeldungen unterstützen das Klempner-Kranich-Projekt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernimmt die Schirmherrschaft: Der Kranich als Hoffnungssymbol für eine strahlenfreie Welt.