Sport bei Krebs

Dass sich im Falle einer schweren Erkrankung oder nach Beendigung notwendiger Reahbilitationsmaßnahmen frühzeitige sportliche Aktivität insgesamt positiv auf den Gesundungsverlauf auswirkt, ist weitestgehend bekannt.

Doch wie verhält es sich mit dieser Annahme im Fall von Krebserkrankungen? Auch hier gibt es Hinweise, dass Sport nach Krebs positive Auswirkung auf die weitere Genesung und Stabilisierung hat.

Die Baden-Württemberg Stiftung setzt mit dem Programm "Sport bei Krebs" schon eine Stufe früher an. Ziel des neuen Programms ist es, dass krebsdiagnostizierten Menschen unmittelbar nach der Diagnose, und somit bereits deutlich vor den regulären Rehabilitationsmaßnahmen, Möglichkeiten geeigneter sportorientierter Aktivitäten aufgezeigt werden. Dabei sollen verschiedene Aspekte in den Blick genommen werden. So wird untersucht, wie sich Ausdauertraining und wie sich Krafttraining auf den Krankheits- bzw. Genesungsverlaugf auswirken. Auch der Frage der Motivation bei schwerer Erkrankung sportliche Angebote anzunehmen und über die Rehabilitationsphase hinaus aufrechtzuerhalten wird nachgegangen. Ebenso sollen aber auch gezielt Angebote für krebserkrankte Kinder entwickelt werden.

Die Nachhaltigkeit des Projekts soll durch die Entwicklung eines Curriculums zur Ausbildung von Übungsleitern gewährleistet werden.

Als Partner für dieses Projekt konnten die Universitätskliniken Freiburg und Tübingen, das Olgahospital und das Katharinenhospital in Stuttgart gewonnen werden.

Abteilungsleiterin Gesellschaftlicher Wandel & Kultur, Soziale Verantwortung

Birgit Pfitzenmaier Birgit Pfitzenmaier
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42 · 70174 Stuttgart
Fon +49 (0) 711 248 476-18
Fax +49 (0) 711 248 476-52 pfitzenmaier(a)bwstiftung.de

Referent Gesellschaftlicher Wandel & Kultur, Soziale Verantwortung

Sven Walter Sven Walter
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42 · 70174 Stuttgart
Fon +49 (0) 711 248 476-24
Fax +49 (0) 711 248 476-52 walter(a)bwstiftung.de

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