28.02.2011

Programm „Ein Kind an die Hand nehmen“ gestartet

Auftaktveranstaltung mit prominenten Unterstützern

Prominente Unterstützer des Patenschaftsprogramms "Ein Kind an die Hand nehmen"

Die Stiftung Kinderland gab heute den Startschuss für das Programm „Ein Kind an die Hand nehmen“. Zusammen mit prominenten Unterstützern aus Wirtschaft, Kultur und Politik eröffnete Ministerpräsident und Schirmherr des Programms Stefan Mappus das Patenschaftsprogramm für Kinder und Jugendliche. Die Stiftung Kinderland möchte innovative Patenschaftsprojekte initiieren, die bei Kindern und Jugendlichen u.a. das Interesse an kulturellen Aktivitäten wecken.

Stuttgart, 28. Februar 2011. Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt der Initiative „Ein Kind an die Hand nehmen“. Erfahrene und entsprechend geschulte Paten sollen nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern ihren Schützlingen auch Abwechslung vom Alltag bieten. Das kann von der Hausaufgabenbetreuung über Beratung beim Übergang von der Schule in den Beruf bis hin zur Übernahme einer Lesepatenschaft reichen. Die Paten können auch zu „Kulturlotsen“ ausgebildet werden, um ihre Patenkinder für die spannende Welt der Musik, des Tanzes, Theaters oder der Malerei zu begeistern. Das Programm ist sowohl eine Initiative zur Unterstützung bereits bestehender Patenschaftsprojekte, es sollen aber auch neue Initiativen hinzu kommen.

Die Stiftung Kinderland möchte bürgerschaftliches Engagement in Form von Patenschaften bekannter machen und Menschen im Land dafür gewinnen. „Es ist eine Bereicherung für ein Kind oder einen Jugendlichen, einen erfahrenen Erwachsenen an seiner Seite zu wissen, der nicht so nah dran ist wie die Eltern, aber trotzdem für einen da ist und sich verantwortlich fühlt. Deshalb freue ich mich als Stiftungsratsvorsitzender, dass die Stiftung Kinderland das Projekt unterstützt“, sagte Ministerpräsident Stefan Mappus, der die Schirmherrschaft des Programms übernahm und sich zusammen mit seiner Frau Susanne Verweyen-Mappus über den erfolgreichen Programmstart freute.

Kinder brauchen Zuwendung und Anregungen für ihre persönliche Entwicklung. Das soll ihnen durch das Programm „Ein Kind an die Hand nehmen“ vermittelt werden. „Was Kinder und Jugendliche am meisten brauchen, ist jemanden der Zeit hat. Einen Menschen, der ihnen Orientierung und Einblicke in unbekannte Welten gibt. In unserer schnelllebigen Konsumgesellschaft ist das der wahre Luxus für viele Kinder und Jugendliche. Ich bin überzeugt, dass es uns mit dem Patenprogramm ′Ein Kind an die Hand nehmen′ gelingen wird, dies Wirklichkeit werden zu lassen“, erklärte Prof. Dr. Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport.

Wichtigste Voraussetzung für die Patinnen und Paten ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, damit eine vertrauensvolle Beziehung entstehen kann. „Der Kontakt zu Kindern ist für viele Menschen eine große Bereicherung“, erklärte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „Das Programm ‚Ein Kind an die Hand nehmen’ bietet nicht nur den Kindern wertvolle Perspektiven, sondern gibt auch den Paten die Möglichkeit, die Welt ab und zu mit Kinderaugen zu sehen“.

Prominente, die sich in den Dienst des Programms „Ein Kind an die Hand nehmen“ stellen, berichteten von ihren Erfahrungen mit Patenschaften, darunter Ministerin Monika Stolz, Gräfin Sandra und Graf Björn Bernadotte, die Autorin Gaby Hauptmann, Südwestbank-Chef Dr. Wolfgang Kuhn und der Betriebsratsvorsitzende der Porsche AG Uwe Hück. Die Initiative „Ein Kind an die Hand nehmen“ steht den Patinnen und Paten mit Praxistipps und Anregungen zur Seite. Weitere Informationen gibt es unter www.an-die-hand-nehmen.de.

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