„Welcher Beruf passt zu mir?“ Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg können seit einigen Jahren anhand eines Siegels erkennen, welche Schule sie bei dieser wichtigen Entscheidung nach allen Kräften unterstützt. Mit dem „BoriS – Berufswahl SIEGEL Baden-Württemberg“ werden Schulen ausgezeichnet, die sich in herausragender und beispielhafter Weise um ihre Schüler bemühen und ihnen bei der Wahl eines Berufes mit Rat und Tat zur Seite stehen. Beim ersten BoriS Fachkongress wurde die Verantwortung für das Projekt nun offiziell an eine neue Trägergesellschaft übergeben.
Stuttgart, 14. Juni 2012 – Handchirurg, Eventmanager oder vielleicht doch lieber Chemielaborant? Für Schülerinnen und Schüler ist die Berufs- und Studienwahl angesichts der schier unendlichen Möglichkeiten eine große Herausforderung. Mit dem Projekt „BoriS – Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg“ hat die Baden-Württemberg Stiftung 2007 ein Netzwerk aus Ministerien, Unternehmen, Kammern, Schulen und weiteren Partnern initiiert, das junge Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben unterstützt. Bereits 430 Schulen wurden mit dem Siegel bisher ausgezeichnet; rund 200 beteiligten sich allein im laufenden Schuljahr an der Zertifizierungsrunde.
„Mit dem Übergang von der Schule ins Berufsleben stellen junge Menschen entscheidende Zukunftsweichen für ihren gesamten Lebensweg. Mein großer Dank gilt der verantwortungsvollen Unterstützung, die die Berufstätigen von morgen an den Schulen sowie von den weiteren Netzwerk-Partnern erfahren“, sagte Oberbürgermeisterin Gabriele Dönig-Poppensieker der Stadt Filderstadt und Gastgeberin des ersten Fachkongresses des „BoriS – Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg“. „Bei den BoriS-Beteiligten finden die jungen Leute Orientierung, Beratung und Hilfe. Dort werden sie gezielt gefördert, die eigenen Stärken, Schwächen und Neigungen zu erkennen, erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln und zu bewerten – und dies in einer der schwierigsten Entscheidungsphasen des Lebens.“
Die Qual der Wahl erleichtern
„Mit dem Projekt ,BoriS – Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg‘ wollten wir einen Beitrag zur besseren Berufsorientierung für Schüler leisten“, erklärte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. Angesichts aktueller Herausforderungen wie dem demografischen Wandel oder dem hiesigen Fachkräftemangel, sei es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit in der Lage seien, auf Basis individueller Interessen und Fähigkeiten realistische Lebens-, Berufs- und Studienplanungen zu erarbeiten.
Musterbeispiel für nachhaltige Projektarbeit
Im Rahmen des ersten BoriS Fachkongresses übergab die Baden-Württemberg Stiftung die Verantwortung nun offiziell an eine neue Trägergesellschaft, bestehend aus den Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg, dem Baden-Württembergischen Handwerkstag und der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände. „Dass sich nach vier erfolgreichen Zertifizierungsrunden eine neue Trägergesellschaft für das Projekt gefunden hat, ist für die Baden-Württemberg Stiftung ein schöner Beweis dafür, wie nachhaltige Projektarbeit funktioniert“, betonte Christoph Dahl.






