Das Deutsche Tagebucharchiv (DTA) ist ein bundesweit einmaliges Projekt. Nicht Briefwechsel und Tagebücher prominenter Zeitgenossen sind Sammlungsschwerpunkt, sondern private Aufzeichnungen von Menschen, die nicht im öffentlichen Licht stehen. Ihre Sicht auf gesellschaftliche und politische Ereignisse ist Zeugnis einer wichtigen Alltagskultur. Über 670 Dokumente haben die Mitarbeiter des Archivs seit der Gründung 1998 bereits gesammelt.
Damit diese Zeitzeugnisse der Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, sind weitere Aufbauarbeiten notwendig. Mit der finanziellen Unterstützung durch die Landesstiftung kann das Archiv eine EDV-Datenbank aufbauen, die die systematische Erfassung, wissenschaftliche Aufbereitung und Dokumentation der gesammelten Materialien ermöglicht. Die Landesstiftung Baden-Württemberg leistet mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Nutzung historischer Quellen.





