27.07.2005

Herbert Moser ist neuer Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg

Der SPD Landtagsabgeordnete Herbert Moser wird am 19. September 2005 neuer Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg. Der Aufsichtsrat unter Vorsitz von Ministerpräsident Oettinger hat Moser am 27. Juli einstimmig zum Nachfolger des bisherigen Geschäftsführers Professor Dr. Claus Eiselstein berufen, der als Abteilungsleiter ins Staatsministerium wechselt ...

Mit Herbert Moser (58) erhält die Landestiftung einen ausgewiesenen Finanzfachmann als Geschäftsführer. Der 58-jährige ist seit 1996 Vorsitzender des Finanzausschusses im Baden-Württembergischen Landtag. In seiner Funktion als SPD Abgeordneter war Moser von Anfang an Mitglied des Aufsichtsrates der Landesstiftung Baden Württemberg. Ministerpräsident Oettinger bescheinigt Moser ein "großes und kritisches Engagement und herausragende Sachkenntnis".

Herbert Moser hatte bereits zum Jahresanfang angekündigt, nicht mehr für das Landesparlament zu kandidieren. Er war von 1976 bis 1992 und von 1996 bis heute SPD-Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen. Herbert Moser nach seiner Wahl zum Geschäftsführer: "Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Natürlich kenne ich als Aufsichtsratsmitglied die Arbeit der Landesstiftung von Anfang an, aber mich erwartet als Geschäftsführer viel Neues und Spannendes".

Moser will die Landesstiftung bekannter machen, "die Menschen sollen erfahren, was die Stiftung macht". Und er will sich gemeinsam mit der Politik um eine Vereinfachung des Stiftungsrechtes kümmern. "Durch das Stiftungsrecht wird die Arbeit der Stiftung eher erschwert als erleichtert."

Als einer von zwei Geschäftsführern der Landesstiftung wird sich Herbert Moser um die Auswahl der Projekte und deren Kontrolle kümmern. Der zweite Geschäftsführer Walter Leibold bleibt verantwortlich für die Anlage des Kapitals der Stiftung.

In der außerordentlichen Sitzung der Landesstiftung am Mittwoch, 27. Juli 2005, beschloss der Aufsichtsrat außerdem weitere Projekte. So wird das erfolgreiche Projekt "jes - Jugend engagiert sich" weiterhin gefördert. Der Aufsichtsrat stellte dafür zwei Millionen Euro bereit. "Jes" wendet sich an Jugendliche von 14-27 Jahren, die sich in Freiwilligenprojekten engagieren wollen. Das Projekt mit seiner Vielzahl an Aktivitäten gilt als bundesweites Vorzeigeprojekt. Gefördert werden Aktivitäten im Bereich des Sozialen, der Kultur, der Ökologie, der Bildung und der Politik.

Der Aufsichtsrat beschloss außerdem die "Koordinierungsstelle für Sachspenden nach Osteuropa" ein weiteres Jahr zu fördern und für das Projekt "Umwelt und Vereine" eine Million Euro bereitzustellen.

Die Landesstiftung Baden-Württemberg fördert gemeinnützige Projekte, die sie überwiegend selbst durchführt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei, neben der Forschung und Wissenschaft, in der Förderung von Bildungs- und Jugendarbeit, Kunst und Kultur, Völkerverständigung und Sport. Die Landesstiftung Baden-Württemberg ist die einzige bedeutende Stiftung, die in dieser Themenbreite dauerhaft, unparteiisch und ausschließlich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert und damit in die seiner Bürgerinnen und Bürger.

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