11.10.2005

Nahrungsmittelsicherheit ist aktiver Verbraucherschutz

Gentechnisch veränderte Lebensmittel, Antibiotika im Schweinefleisch oder Acrylamid im Kuchen - immer wieder werden die Verbraucher durch neue Untersuchungsergebnisse aus dem Lebensmittelbereich verunsichert. Im Rahmen des aktiven Verbraucherschutzes hat die Landesstiftung Baden Württemberg deshalb das Forschungsprogramm "Ernährung / Nahrungsmittelsicherheit" ins Leben gerufen. Mit diesem Programm werden gezielt Forschungsprojekte gefördert, deren Ergebnisse veröffentlicht und den Unternehmen der Ernährungswirtschaft zugänglich gemacht. Bei einem Symposium am 12. Oktober an der Uni Hohenheim sollen vor allem neue effiziente Nachweismethoden vorgestellt werden, die routinetauglich sind ...

In den vergangenen Jahren hat sich im Bereich der Lebensmittel vieles gewandelt. Die Rohstoffe kommen heute aus aller Welt, es gibt immer weniger und dafür immer größere Produzenten und Handelsbetriebe. Die Art der Produktion hat sich ebenso verändert, wie die Verarbeitung, Lagerung und der Transport - um nur einige Aspekte zu nennen.

Die Veränderungen bei der Produktion und Weiterverarbeitung erfordern auch für die Nahrungsmittelsicherheit und damit für den Verbraucherschutz eine permanente Anpassung an die neuen Bedingungen. Ohne intensive Forschungsanstrengungen in diesem Bereich ist es nicht möglich, das derzeit hohe Niveau zu halten. Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat daher bereits vor 4 Jahren ein Forschungsprogramm zur Nahrungsmittelsicherheit gestartet.

Doch neben der Forschung ist es auch wichtig, die Ergebnisse in die Unternehmen der Ernährungswirtschaft zu tragen und dort zur routinemäßigen Anwendung zu bringen. Das Symposium "Ernährung / Nahrungsmittelsicherheit" an der Uni Hohenheim soll zu diesem Wissenstransfer einen Beitrag leisten. Vorgestellt werden die neuesten Forschungsergebnisse und Methoden unter anderem zur Untersuchung von Acrylamid in Lebensmitteln, zur Sicherheit von probiotischen Bakterienstämmen, zur Pestizidbelastung in Obst und Gemüse oder zum Nachweis von gentechnisch veränderten Pflanzen. Die Vielfalt der Themen und Forschungsgebiete dokumentiert, welche großen Anstrengungen unternommen werden, um das sehr hohe Niveau des derzeitigen Verbraucherschutzes zu halten.

Das Symposium wird im Rahmen des Forschungsprogramms "Ernährung / Nahrungsmittelsicherheit" der Landesstiftung Baden Württemberg vom Institut für Wissensmanagement und Innovation Stuttgart initiiert und umgesetzt.

Die Landesstiftung Baden-Württemberg fördert gemeinnützige Projekte, die sie überwiegend selbst durchführt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei, neben der Forschung und Wissenschaft, in der Förderung von Bildungs- und Jugendarbeit, Kunst und Kultur, Völkerverständigung und Sport. Die Landesstiftung Baden-Württemberg ist die einzige bedeutende Stiftung, die in dieser Themenbreite dauerhaft, unparteiisch und ausschließlich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert und damit in die seiner Bürgerinnen und Bürger.

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