17.11.2006

"Sag' mal was" geht in die vierte Runde

Die Landesstiftung Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, dass die Mehrsprachigkeit von Kindern mit Migrationshintergrund als Chance gesehen wird und bietet deshalb seit 2003 zusätzliche Sprachfördermaßnahmen in Kindertageseinrichtungen an. Im vierten Jahr des Programms "Sag' mal was - Sprachförderung für Vorschulkinder" nehmen 1.295 Kindertageseinrichtungen mit 17.055 Kindern an den Maßnahmen teil. Damit konnten seit Programmbeginn mehr als 50.000 Kinder von der Förderung profitieren ...

Seit 2003 bietet die Landesstiftung Baden-Württemberg zusätzliche Sprachfördermaßnahmen in Kindertageseinrichtungen an. Für das vierte Jahr des Programms "Sag' mal was - Sprachförderung für Vorschulkinder" sind die Anträge nun bewilligt. 1.295 Kindertageseinrichtungen starten jetzt mit dem Programm. 17.055 Kinder nehmen an den Maßnahmen teil. Damit konnten mehr als 50.000 Kinder seit Programmbeginn von den Angeboten profitieren. Die Landesstiftung hat bisher über 20 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Die Beherrschung der deutschen Sprache ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungsbiographie. Das Programm "Sag' mal was" der Landesstiftung Baden-Württemberg ermöglicht es Vorschulkindern mit und ohne Migrationshintergrund intensiv mit der deutschen Sprache in Kontakt zu kommen. Die Erfahrungen aus den bisherigen Maßnahmen zeigen, wie wichtig die frühe Sprachförderung ist. Die ursprüngliche Altersgrenze wurde daher auf etwa 2 Jahre vor Schuleintritt erweitert. Neu ist auch die intensive Einbeziehung der Eltern, die begleitenden Angebote für aktive Elternarbeit werden deutlich höher als bisher gefördert.

Die Landesstiftung Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, dass die Mehrsprachigkeit von Kindern mit Migrationshintergrund als Chance gesehen wird. "Wir nehmen die gesellschaftliche Herausforderung an, mehrsprachig aufwachsenden Kindern gute und ausreichende Angebote in der deutschen Sprache zu machen" so Herbert Moser, Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg. Als wichtigen Schritt bezeichnete er den internationalen Kongress zum Thema "Frühe Mehrsprachigkeit", den die Stiftung im Oktober 2006 gemeinsam mit der Universität Mannheim veranstaltet hat.

Die über 300 teilnehmenden Experten aus Forschung und Praxis sprachen sich dabei für eine möglichst frühe und gezielte Förderung aus. Zusammengefasst wurden ihre Forderungen in der "Mannheimer Erklärung zur frühen Mehrsprachigkeit", die am Ende des Kongresses gemeinsam verabschiedet wurde.

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