Funktionelle Nanostrukturen

Die Nanotechnologie gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Das Vordringen in immer kleinere Strukturen ist dabei nicht nur für die Grundlagenforschung von Interesse. Die technologische und wirtschaftliche Relevanz ist hoch. Wissenschaftliche Fortschritte im Bereich der Nanostrukturierung, der Nanomesstechnik- und Analytik sowie der Nanomaterialien sind der Schlüssel zu zahlreichen neuen Produkten, Verfahren und Technologien beispielsweise in der Automobiltechnik, Mikroelektronik, Informationstechnologie, Optik oder Medizintechnik. Dazu ist ein umfassendes Verständnis und die Beherrschung funktioneller Strukturen auf der Nanometerskala nötig. 

Der zunehmenden Bedeutung der Nanotechnologie als Schlüssel- und Querschnittstechnologie trägt die Baden-Württemberg Stiftung Rechnung. Gemeinsam mit dem Kompetenznetz Funktionelle Nanostrukturen hat sie bereits 2001 das Forschungsprogramm "Funktionelle Nanostrukturen" aufgelegt. Ziel des Programms ist es, Herstellung, Eigenschaften und Funktionsweise funktioneller Nanostrukturen zu erforschen und damit die Basis sowohl für neue Anwendungen wie auch für die systematische Weiterentwicklung bestehender Anwendungen zu legen. 

Der große Erfolg des Kompetenznetzwerks - beruhend auf der ausnahmslos hohen Qualität der Forschungsergebnisse, der starken, interdisziplinären Vernetzung und der beispielgebenden Förderung von Nachwuchswissenschaftlern - und die große Bedeutung des Forschungsbereichs haben die Baden-Württemberg Stiftung bewogen, das Netzwerk im Rahmen einer weiteren Förderperiode von 2012 bis 2014 zu fördern. Das Kompetenznetz umfasst aktuell 20 Projekte, die standort- und fächerübergreifend angelegt den vier Bereichen "biofunktionelle Nanostrukturen und Oberflächen", "Strukturbildung und Selbstorganisation auf der nm-Skala", elektronische Eigenschaften von Nanostrukturen" sowie "optische und magnetische Eigenschaften von Nanostrukturen" zuzuordnen sind. 

Insgesamt investierte die Baden-Württember Stiftung rund 21 Mio. Euro in den Forschungsverbund, davon 1,8 Mio. Euro aus der Biotechnologie-Offensive des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. 

Einen allgemein verständlichen Einblick in die Arbeiten und Forschungsergebnisse des Netzwerkes gibt die Sonderbeilage in 'bild der wissenschaft' "Der große Wurf - wie Nanotechnologie ein Land zukunftsfähig macht". Das Heft kann kostenlos bei der Baden-Württemberg Stiftung bestellt und als Onlineversion angesehen werden.

Die Forschungsergebnisse aus dem abgeschlossenen Programm "Funktionelle Nanostrukturen I" sind in der englischsprachigen Publikation "Nanotechnology – Physics, Chemistry, and Biology of Functional Nanostructures zusammengefasst. Die vollständige Publikation kann kostenlos hier bestellt werden. Auch zu den Projekten im Förderzeitraum 2006-2008 ist eine Publikation erschienen, die bei der BW-Stiftung bestellt werden kann. 

Projektdienstleister

VDI-Technologiezentrum
VDI-Platz 1 • 40468 Düsseldorf
Dr. Joachim Fröhlingsdorf
Fon +49.211.621 450 8
froehlingsdorf_j(a)vdi.de
www.vditz.de

Informationen

Informationen zu den Einzelprojekten finden Sie hier.

Abteilungsleiter Forschung

Rudi Beer Rudi Beer
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42 · 70174 Stuttgart
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Fax +49 (0) 711 248 476-53 beer(a)bwstiftung.de

Referentin Forschung

Irene Purschke Irene Purschke
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42 · 70174 Stuttgart
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Fax +49 (0) 711 248 476-53 purschke(a)bwstiftung.de

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